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Arbeitsmarkt : Zahl der Minijobber sinkt

  • Aktualisiert am

Auch in der Gastro-Branche gibt es viele Minijobber. Bild: dpa

Gut 6,74 Millionen Beschäftigte arbeiteten zum 30. Juni im gewerblichen Bereich in einem Minijob. Das sind im Vergleich zum Vorjahr fast 23.000 Personen weniger. Unter Ausländern zeigt sich ein gegenläufiger Trend.

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          Die Zahl der Minijobber in Deutschland geht weiter zurück. Insgesamt registrierte die bundesweit zuständige Minijob-Zentrale in Essen zum Stichtag 30. Juni im gewerblichen Bereich noch gut 6,74 Millionen Beschäftigte mit einem Verdienst von bis zu 450 Euro, wie sie am Freitag mitteilte. Das waren fast 23.000 Personen weniger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Gegenüber der ersten statistischen Erhebung vor 15 Jahren ging die Zahl der Mini-Jobber sogar um rund 98.000 zurück. Dabei stieg im gleichen Zeitraum die Zahl der versicherungspflichtig Beschäftigten um mehr als 7 Millionen Menschen.

          Waren Minijobs früher vor allem als eine Aushilfstätigkeit für Frauen verbreitet, so gleicht sich das Geschlechterverhältnis zunehmend an. Zur Zeit sind noch 58,7 Prozent der Minijobber Frauen. Ihre Zahl sank aber verglichen mit dem Vorjahr um 1,1 Prozent oder 44.000. Deutlich stieg die Zahl der Ausländer, die einen Minijob ausüben. Waren es Ende Juni 2018 noch rund 921.000 Personen, so wuchs die Zahl innerhalb von zwölf Monaten um mehr als 33.000 auf fast 955.000.

          Sowohl im gewerblichen Bereich als auch in Privathaushalten sind die Minijob-Arbeitgeber derweil am stärksten in Nordrhein-Westfalen vertreten. Dahinter folgen die Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg.

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