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Lebensmitteleinzelhandel : Warum es junge Akademiker in den Einzelhandel zieht

Nicht von ungefähr zählt der Handel zu den umsatzstärksten Branchen und attraktivsten Arbeitgebern in Deutschland. Vor allem junge Menschen wittern dort die Gunst der Stunde. Bild: obs

Der Einzelhandel ist kein Ponyhof. Manager kämpfen mit harten Bandagen um Margen. Für viele Uniabsolventen gibt es dennoch gute Gründe, in diese Branche zu gehen.

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          Man könnte meinen, wer auf dem Vorstandssessel von Kaufland Platz genommen hat, der gilt als angezählt: Binnen Monaten wechselte Klaus Gehrig, Chef der Schwarz-Gruppe, in kurzen Intervallen das Gros seiner leitenden Mitarbeiter aus. In dem inhabergeführten Unternehmen, das mit den Supermarktketten Kaufland und Lidl rund 104 Milliarden Euro im Jahr umsetzt, scheint eine hohe Fluktuation die Kultur zu prägen.

          Stefanie Diemand

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Über den regelmäßigen Kehraus in den Führungsetagen von Lidl und Kaufland in Neckarsulm lästert längst die Konkurrenz: „Wie Sie sehen, sind alle Vorstände die gleichen wie im letzten Jahr", stichelte unlängst Lionel Souque, Vorstandschef des Kölner Rivalen Rewe. „Weil wir nicht bei der Schwarz-Gruppe sind, gibt es da auch keine Überraschungen."

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