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Bewerbungen : Jedes dritte Unternehmen ist nicht mobil

Jobs to go - noch längst kein Standard Bild: dpa

Bewerber suchen Stellen nicht mehr in langen Nachtsitzungen am PC, sondern zwischendurch auf Smartphone oder Tablet. Sind die Arbeitgeber darauf vorbereitet?

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          Der moderne Mensch ist mobil und erledigt vom Bankgeschäft über die Einkäufe bis zur Reisebuchung längst vieles mit dem Smartphone oder Tablet. Schätzungen zufolge nutzen schon sieben von zehn Deutschen die Vorteile des mobilen Internets. Auch die Suche nach einer neuen Stelle gehört für viele zum mobilen Leben dazu – der neue Job kommt aus der Hosentasche.

          Sven Astheimer

          Verantwortlicher Redakteur für die Unternehmensberichterstattung.

          Allerdings scheint sich noch nicht jedes Unternehmen auf diese Veränderungen eingestellt zu haben, wie eine neue Studie zeigt. Dafür wurden die Karriere-Seiten von 160 in Deutschland  an der Börse notierten Unternehmen untersucht. Wie sich zeigte, besitzt zwar heute so gut wie jeder größere Arbeitgeber auch ein Portal zur Personalseite. Aber nur 61 Prozent der untersuchten Unternehmen haben eine mobil-optimierte Karriereseite. Der Rest bietet noch eine Version an, die für den heimischen Festcomputer oder einen größeren Laptop-Bildschirm gemacht wurde und auf kleinen Displays eher abschreckend wird. Der Untersuchung nach stellte nur etwas mehr als jedes zweite Unternehmen zudem eine mobil-optimierte Jobbörse zur Verfügung und weniger als ein Drittel lässt eine mobile Vorbewerbung zu. Schließlich ermöglicht nur eines von zehn betrachteten Unternehmen eine Bewerbung über das häufig genutzte deutschsprachige Karrierenetzwerk Xing und für dessen global aufgestellten Wettbewerber Linkedin ist es auch nur jedes siebte.

          Die Studienautoren der Digitalagentur Wollmilchsau haben auch einen Blick auf die einzelnen Branchen geworfen. Am mobilsten bei der Bewerberansprache sind demnach die Telekommunikation (60,7 Prozent) und IT/Computertechnik (59,7 Prozent). Den größten Nachholbedarf machen sie bei der Energiewirtschaft (15,2 Prozent) aus.

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