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Verhandlungs-Profi im Gespräch : „Per E-Mail lässt man sich nicht übertölpeln“

Jack Nasher Bild: Anna McMaster

Verhandlungs-Profi Jack Nasher spricht im Interview über Geschäftskommunikation in Corona-Krisenzeiten und wie die begrenzten Möglichkeiten optimal eingesetzt werden können.

          2 Min.

          Herr Nasher, derzeit verhandeln wir alle beruflichen Dinge per E-Mail oder am Telefon. Was ist der Nachteil?

          Nadine Bös

          Redakteurin in der Wirtschaft, zuständig für „Beruf und Chance“.

          Es fehlen einfach viele Kommunikationskanäle. Wenn wir telefonisch verhandeln, sind viele Leute sehr, sehr knapp. Das durchschnittliche Business-Telefonat dauert fünf Minuten. Aber ein Live-Meeting dauert mindestens eine halbe Stunde. Auch auf schriftlichem Weg geht viel Information flöten. Bei Verhandlungen sind es sehr häufig die Dinge zwischen den Zeilen. Wer verliebt sich schon per E-Mail oder am Telefon?

          Welche Rolle spielen Mimik und Gestik in Verhandlungen?

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