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Elternzeit und Joberfolg : Wenn Papa daheim bleibt

  • -Aktualisiert am

Nach der Geburt von Kindern machen meist die Mütter eine Pause vom Job, doch viele Väter wünschen sich mehr zu sein als der Wochenend-Papa. Bild: dpa/Monika Skolimowska

Väter wollen in der Familie stärker mit anpacken. Aber sie sollen bitteschön nicht mehr als zwei Monate Elternzeit nehmen – oft wirkt sich diese Entscheidung gar auf die Leistungsbeurteilung aus.

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          In den vergangenen fünf Jahren hat Moritz Menz insgesamt sieben Monate nicht gearbeitet. Der Grund dafür ist erfreulich: Er ist zweimal Vater geworden. „Ich arbeite sehr gerne. Aber ich genieße auch die Zeit mit meinen Kindern. Außerdem hat auch meine Frau beruflichen Ehrgeiz, und da wir eine gleichberechtigte Partnerschaft führen, war es für uns beide selbstverständlich, dass ich auch in Elternzeit gehe.“

          Das hat Menz bei seinem Arbeitgeber, einem großen Autobauer, allerdings im vergangenen Jahr seinen Bonus und die übliche Gehaltssteigerung gekostet. Bei seiner Leistungsbeurteilung, von der beides abhängig ist, gab ihm sein Gruppenleiter null Punkte, wodurch Menz leer ausging.

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