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Krankenkassen-Studie : Viele gehen krank zur Arbeit

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Zwischen 2018 und 2021 wurden für die Studie mehr als 11.000 Beschäftigte befragt. Bild: dpa

Trotz Krankheit auf die Arbeit gehen: „Präsentismus“ nennt sich das Phänomen – und einer neuen Studie zufolge neigen Frauen eher dazu als Männer.

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          Jeder zweite Beschäftigte in Deutschland geht einer Umfrage zufolge krank zur Arbeit. Das geht aus einer Studie der Techniker-Krankenkasse (TK) hervor, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. 51 Prozent der Befragten gaben demnach an, manchmal, häufig oder sehr häufig krank zur Arbeit zu gehen. Frauen neigen den Angaben zufolge eher zu dem als „Präsentismus“ bezeichneten Phänomen als ihre männlichen Kollegen. Es spiele zudem die Arbeitslast eine Rolle. So gehen Menschen, die viele Überstunden machen, der Studie zufolge eher angeschlagen zur Arbeit.

          Die TK-Studie wurde vom Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung aus Konstanz durchgeführt. Zwischen 2018 und 2021 wurden hierfür mehr als 11.000 Beschäftigte befragt. Der Großteil war in Unternehmen tätig. 16 Prozent der Teilnehmer waren in öffentlichen Einrichtungen angestellt. Wie stark der Einfluss der Pandemie auf die Studienergebnisse ist, ist unklar. Dies ist den Wissenschaftlern zufolge auch nicht der Anspruch der Untersuchung. Das Ziel sei, ein Abbild der Belastungssituation zu zeichnen.

          „Wenn Mitarbeitende trotz Krankheit arbeiten, kann das nicht nur für sie selbst negative Folgen haben, sondern auch für das Unternehmen“, sagte TK-Chef Jens Baas. Sie steckten etwa Kolleginnen und Kollegen an oder machten mehr Fehler. Daher reiche es nicht, als Unternehmen nur auf Fehlzeiten zu schauen - auch der Blick auf Präsentismus gehöre zum Gesundheitsmanagement.

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