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Pläne der Unternehmen : Jedes fünfte Büro wird nicht mehr gebraucht werden

Homeoffice geht auch auf der Fensterbank. Bild: dpa

Der Trend zum Homeoffice verändert die Arbeitswelt. Unternehmen arbeiten an Modellen für Rückkehrer – und Lösungen für die Aufzugfrage.

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          Vom börsennotierten Konzern bis hin zum kleinen Mittelständler – fast alle haben in den vergangenen Monaten Erfahrungen damit gesammelt, dass ihre Mitarbeiter von zu Hause aus statt im Büro arbeiten. Mit den Lockerungen der Pandemie-Regeln wird nun vielerorts die Arbeit vor Ort in Verwaltungszentralen und Produktionsstätten wieder hochgefahren. Viele Mitarbeiter haben jedoch Gefallen daran gefunden, zumindest zeitweise in den eigenen vier Wänden zu arbeiten. Andere sehnen sich nach dem geordneten Büroalltag zurück. Die spannende Frage lautet: Wie viele Mitarbeiter kehren dauerhaft zurück?

          Sven Astheimer
          Verantwortlicher Redakteur für die Unternehmensberichterstattung.
          Bernd Freytag
          Wirtschaftskorrespondent Rhein-Neckar-Saar mit Sitz in Mainz.
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          Michael Psotta
          Redakteur in der Wirtschaft, verantwortlich für den Immobilienteil.

          Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim hat knapp 1800 Unternehmen zu ihren Erfahrungen und den Plänen befragt. Dabei kam heraus, dass viele Unternehmen die Heimarbeit ausbauen wollen. In der Informationstechnologie ist deren Anteil naturgemäß höher als im verarbeitenden Gewerbe. Generell stehen größere Unternehmen mit mindestens 100 Beschäftigten der Arbeit auf Distanz deutlich positiver gegenüber als kleine. Drei Viertel der Befragten aus der Informationswirtschaft, aber auch mehr als jeder zweite Arbeitgeber aus der Industrie wollen diese Möglichkeiten ausbauen.

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