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Tipps für die Karriere : Auf die High Heels, fertig, los!

Jennifer Morgan bewahrt sich in der männerdominierten IT-Branche ihre Weiblichkeit. Bild: dpa

Schicke Mode, dicke Uhren, sportliche Autos: Statussymbole verbessern die Karrierechancen. Auch für Frauen.

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          Jennifer Morgan ist gleich in zweifacher Hinsicht eine Ausnahme. Sie ist die erste Frau an der Spitze eines Dax-Konzerns – seit Oktober führt sie die Geschäfte von SAP. Und sie bewahrt sich in der männerdominierten IT-Branche ihre Weiblichkeit. Während die meisten mächtigen Frauen – Angela Merkel, Ursula von der Leyen, Christine Lagarde – burschikose Kurzhaarfrisuren und Anzüge tragen, zeigt Morgan sich mit offenen Haaren, großen Ohrringen und Etui-Kleidern.

          Anna Steiner

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Das ist ungewöhnlich. Denn viele Frauen, die auf der Karriereleiter nach oben klettern wollen, passen sich an ihre männlichen Kollegen an. Für Männer scheint es klare Insignien der Karriere zu geben: eine teure Uhr am Handgelenk, ein maßgeschneiderter Anzug mit passender Krawatte und ein teurer Wagen, der auf dem Parkplatz steht, der dem Eingang am nächsten ist. Gerade auf den oberen Führungsebenen sind Frauen – trotz Frauenquote – noch deutlich unterrepräsentiert. Nur knapp ein Drittel der Führungspositionen in deutschen Unternehmen ist von Frauen besetzt, das zeigen die Zahlen des Statistischen Bundesamtes.

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