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Arbeiten mit Körperschmuck : Tattoos? Na und!

  • -Aktualisiert am

Geschmacksfrage: Kunst auf der Haut erobert alle denkbaren Körperteile – und damit auch die Arbeitswelt. Bild: Reuters

Tätowierungen sind in der Arbeitswelt längst kein Aufreger mehr, sondern alltäglich. Alles ist aber trotzdem nicht erlaubt.

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          Als der Bundeskanzler zu Besuch ins Heizungsunternehmen Viessmann kam, mit schwarzer Limousine und Bodyguards, zeigte die Mitarbeiterin aus der PR-Abteilung viel Haut. Es war an diesem Tag schließlich ziemlich heiß. Großflächige Tattoos an den Oberarmen zeigte sie in ihrem sommerlichen Business-Outfit auch. Olaf Scholz und alle, die ihn begleiteten, beobachteten, beschützten, ließ das an diesem aufregenden Tag kalt.

          Uwe Marx
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Der Kanzler schaute sich in der Industrie um, es ging um Wärmepumpen, die Gaskrise, ein erfolgreiches Familienunternehmen, nicht um Tätowierungen. Warum auch? Der Mittelständler Viessmann, der in Nordhessen Tausende Menschen in Produktionshallen und Büros beschäftigt, gibt keine Vorgaben für Tattoos am Arbeitsplatz. So wie viele Unternehmen in Deutschland. Erlaubt ist, was gefällt.

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