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Sonderzahlung : Weihnachtsgeld für 87 Prozent der Tarifangestellten

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Mehr Geld im Portemonnaie für Weihnachtseinkäufe: Das haben 87 Prozent der Tarifbeschäftigten. Bild: dpa

Es naht ein Gehaltszettel, der erfreulich aussieht: Für einen hohen Prozentsatz der Angestellten gibt es demnächst das Weihnachtsgeld. Aber welche Branchen zahlen am meisten?

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          Knapp neun von zehn Tarifbeschäftigten in Deutschland (86,8 Prozent) erhalten in diesem Jahr Weihnachtsgeld. Wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte, beträgt das durchschnittliche Weihnachtsgeld 2583 Euro brutto, 2,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Durchschnitt liegt das Weihnachtsgeld der Tarifbeschäftigten in Westdeutschland mit 2595 Euro um 3,8 Prozent höher als in Ostdeutschland (2499 Euro).

          Am meisten Weihnachtsgeld erhalten den Angaben zufolge die Beschäftigten in erdöl- und erdgasfördernden Unternehmen.  Dazu zählen laut Destatis beispielsweise Bohrstellenarbeiter und Betriebsingenieure auf Förderplattformen: Sie bekommen eine Extra-Zahlung von durchschnittlich 5679 Euro. Es folgen die Beschäftigten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (5246 Euro) und die Arbeitnehmer im Bereich „Kokerei und Mineralölverarbeitung“ (4795 Euro).

          Das niedrigste Weihnachtsgeld beziehen die Tarifbeschäftigten in der Zeitarbeitsbranche mit 316 Euro. In der Landwirtschaft und im Jagdwesen (488 Euro) sowie bei Security-Firmen und Detekteien (501 Euro) wird ebenfalls ein deutlich unterdurchschnittliches Weihnachtsgeld gezahlt.

          Die Auswertungen zum Weihnachtsgeld basieren auf den Lohn-, Gehalts- und Entgelttarifverträgen, die auch zur regelmäßigen Berechnung der Tarifindizes erfasst werden. Zum Weihnachtsgeld wurden dabei alle zusätzlichen Jahressonderzahlungen gerechnet, die im November oder Dezember ausgezahlt werden.

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