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Schauspiel und Corona : Spielen in der Krise

  • -Aktualisiert am

Die deutsche Film- und Theaterschauspielerin Claudia Geisler-Bading unterrichtet die Schauspieler Yannic Eilers und Adrian Julius Tillmann. Bild: Jens Gyarmaty

Für junge Schauspieler ist ihr Geschäft durch die Pandemie richtig schwierig geworden: Abstand halten, Berührungen minimieren und um Zuschauer bangen.

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          An der Filmuniversität Babelsberg „Konrad Wolf“ wird seit ein paar Wochen wieder geprobt. Babelsberg gehört zu Potsdam. Dort befindet sich Europas größtes Filmstudio, wo neben deutschen längst auch Hollywood- und Netflix-Produktionen entstehen. In dem lichtdurchfluteten Gebäude der Uni ist von der Aufgeregtheit der Filmbranche kaum etwas zu spüren. Gruppen von Studierenden schlendern zur Bibliothek oder zu einem Probesaal, immer darauf bedacht, die Corona-Regeln einzuhalten.

          Josephine Schumann hat schon an Theaterproduktionen in Potsdam und ihrer Heimatstadt Bremen mitgewirkt. Seit 2017 ist die 23 Jahre alte Frau für den Bachelor-Studiengang Schauspiel eingeschrieben. Er bereitet gleichermaßen auf eine Tätigkeit beim Theater und beim Film vor, vermittelt Wissen über Dramaturgie und Figurengestaltung. In Praxisseminaren üben Studierende Bewegungsabläufe – etwa Kämpfen und Stürzen für Actionszenen. Außerdem trainieren sie ihre Stimme.

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