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Allensbach-Erhebung : Familienrollenbilder haben sich deutlich verändert

  • Aktualisiert am

Ein Mann geht mit seinem Sohn im Dresdner Zoo spazieren Bild: dpa

Der Vater arbeitet voll, die Mutter geht in Teilzeit und kümmert sich um Haushalt und Kinder. Dieses Modell wird einer neuen Erhebung zufolge immer unpopulärer.

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          Die Vorstellungen über die Rolle von Müttern und Vätern haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Das geht aus einer Allensbach-Erhebung hervor, die am Montag im Bundesfamilienministerium vorgestellt wurde. Demnach wird das Familienmodell Vater arbeitet voll, Mutter geht in Teilzeit und kümmert sich um Haushalt und Kinder, immer unpopulärer.

          Der Umfrage zufolge befürworten heute noch 28 Prozent der befragten Eltern diese Familienform. Vor zwölf Jahren waren es noch 43 Prozent. Gleichzeitig ist die Zustimmung zum Familienmodell, in dem beide Elternteile voll arbeiten und sich Kinderbetreuung und Haushalt teilen von 15 auf 24 Prozent gestiegen.

          Mehrheit für Ganztagsschulen

          Die Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach, Renate Köcher, sagte bei der Vorstellung der Zahlen, im Bereich Frauenrollen und Männerrollen habe es in den vergangenen Jahren so starke Veränderungen gegeben, wie in wenigen anderen Bereichen.

          Familienpolitische Maßnahmen, wie Elterngeld, Elterngeld Plus und Entlastungen für Geringverdienerfamilien und Alleinerziehende werden der Umfrage zufolge von deutlichen Mehrheiten in der Bevölkerung unterstützt. Zudem sprechen sich 82 Prozent der Eltern für den Ausbau von Ganztagsschulen aus. Das wird auch von einer großen Mehrheit der Gesamtgesellschaft unterstützt (74 Prozent).

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