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Personal-Kampagnen : „Gute Ideen werden oft zu lahmen Mainstream-Dingern“

Michael Witt ist selbständiger Recruiting-Berater Bild: Privat

Fachkräfte sind in manchen Branchen noch immer Mangelware. „Hauptsache schrill“ scheint daher das Motto vieler Anwerbeversuche zu sein. Aber ist das wirklich ratsam?

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          Herr Witt, diese Woche ging es auf der Messe „Zukunft Personal“ häufig um die Not, Fachkräfte zu finden. „Hauptsache schrill“ scheint daher das Motto vieler Personal-Kampagnen. Was ist Ihre Lieblingskampagne dieser Kategorie?

          Nadine Bös

          Redakteurin in der Wirtschaft, zuständig für „Beruf und Chance“.

          Eine, die mir aufgefallen ist, heißt „Hans, wo bleibst du?“. Das war eine Kampagne von einem Dienstleister, der Ingenieure suchte. Da kommen oft einfach die Leute nicht zum Vorstellungsgespräch. Und dieser Dienstleister hat dann so eine Methodik entwickelt: Kommt die Person nicht, schicken sie einen Brief. Kommt sie dann wieder nicht, schicken sie eine Einladung zum Abendessen, und das steigert sich dann, bis sie denen eine Plakatwand vor die Haustür stellen, wo draufsteht „Hans, wo bleibst du?“. Oder bei mir würde dort stehen: „Michael, wo bleibst du?“

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