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Gefälschte Stellenanzeigen : So nutzen Betrüger Bewerber im Internet aus

  • -Aktualisiert am

Egal ob Vollzeitstelle, Nebenjob oder Werkstudierendentätigkeit – fast alle Unternehmen veröffentlichen ihre Gesuche in Netz. Bild: Reuters

Nicht hinter jeder Online-Stellenanzeige stecken seriöse Arbeitgeber, manchmal sind es auch Kriminelle – und Betrug zu erkennen ist meistens nicht einfach.

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          Wer eine neue Arbeit sucht, recherchiert dafür oft zuerst im Internet. Egal ob Vollzeitstelle, Nebenjob oder Werkstudierendentätigkeit – fast alle Unternehmen veröffentlichen ihre Gesuche in Netz. Aber nicht hinter jeder Stellenanzeige steckt ein echter Arbeitgeber oder eine vertrauenswürdige Arbeitsstelle: Mit sogenannten „Job Scams“, also gefälschten Stellenangeboten, versuchen zuweilen auch Kriminelle, vermeintliche „Gebühren“ einzuziehen, Daten zu klauen oder Geld zu waschen.

          Sylvia Edmands, Geschäftsführerin des Stellenportals Monster sagt, dass vor allem über die Weihnachtsferien beinahe täglich versucht werde, dort unseriöse Angebote hochzuladen. Vor allem im Bereich E-Commerce komme das immer wieder vor. Allerdings landeten diese Anzeigen dann meist gar nicht auf ihrem Portal. „Wir versuchen, verdächtige Anzeigen schon vor dem Erscheinen zu erkennen“, sagt sie. Mit der Unterstützung von Algorithmen und Scanning-Tools, aber auch rund um die Uhr mit einem Team aus insgesamt 16 Personen arbeitet das Unternehmen daran, zu verhindern, dass unseriöse Angebote online gehen.

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