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Neue Arbeitskräfte : Firmen werben zu wenig im Ausland

  • Aktualisiert am

Elektriker aus Spanien bei der Arbeit in einem deutschen Betrieb. Bild: dapd

Der deutschen Wirtschaft geht es gut, der Bedarf an qualifiziertem Personal ist groß. Doch viele Firmen suchen trotz der voranschreitenden Globalisierung kaum außerhalb Deutschlands.

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          Deutsche Unternehmen suchen Personal. Nach wie vor suchen sie diese aber mehrheitlich in Deutschland. Nur jedes vierte Unternehmen rekrutiert international und hiervon der Großteil vorwiegend im deutschsprachigen Ausland. Diese Tendenz steigt seit 2008 an, obwohl die Wirtschaft sich weiter globalisiert hat.

          Das sind Ergebnisse einer Studie im Auftrag des Personaldienstleisters Hays. Für die Studie befragte das Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) 665 Führungskräfte aus Unternehmen.

          Von den Befragten suchen immerhin 25 Prozent auch weltweit nach geeignetem Personal. Jenseits des deutschsprachigen Auslands sind vor allem Westeuropa für 23 Prozent und Osteuropa für 11 Prozent der Befragten wichtige Bewerbermärkte für Unternehmen.

          Wo werben deutsche Unternehmen ihre Mitarbeiter an?

          Dagegen spielen Nord- und Südeuropa sowie Nordamerika in der internationalen Rekrutierung kaum eine Rolle. Obwohl Indien und China immer wichtigere Märkte sind, suchen hier lediglich jeweils 6 Prozent nach Kandidaten. Dieser Anteil war 2008 ebenfalls noch größer.

          „Trotz des Fachkräftemangels und der zunehmenden Globalisierung rekrutieren Unternehmen zu wenig international. Die hohen Aufwände an Zeit und Kosten, lange Einarbeitungszeiten und bürokratische Hindernisse schrecken viele Unternehmen noch davon ab“, so Klaus Breitschopf, Vorstandsvorsitzender der Hays AG.

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