https://www.faz.net/-gyl-9hwql

Nach einem Jahr Weltreise : Zurück im Hamsterrad

Statt Garten: Die Rosers haben jetzt eine Streuobstwiese. Bild: Familie Roser

Ein Jahr lang war die Familie Roser auf Weltreise; ein Sabbatical ganz ohne Beruf und Schule. Nun sind die vier zurück. Mit vollen Akkus oder eher – voller Ernüchterung? Letzte Folge unserer Serie.

          5 Min.

          Schon dass man eine Mütze braucht ... ! Und diese Dunkelheit! Anke Roser hadert mit dem Winter: „Ein ganzes Jahr lang hatten wir nichts als Sommer und Sonne!“ Den vorigen Sommer hatte die Familie Roser mit einer Reise nach Südeuropa und Marokko verlängert, dann ging es nach kurzem Zwischenstopp in der Heimat weiter über Malaysia nach Neuseeland. Von dort aus machte die Familie Reisen nach Australien und auf die Südsee-Insel Vanuatu. Später trafen sie Freunde, die Urlaub in Vietnam machten, bevor es wieder zurück in die Heimat ging, zu einem letzten spannenden Trip: mit dem Fahrrad durch Österreich nach Slowenien. Sabbatical nennt man so einen Dauerurlaub auf Neudeutsch.

          Susanne Preuß

          Wirtschaftskorrespondentin in Stuttgart.

          Jetzt also Mützen und Nebelschwaden. Und To-do-Listen. „Zehn Punkte Geschäftliches, drei Termine für die Kinder und wenn’s gut geht noch ein Punkt für mich ... “, berichtet Anke Roser aus dem Alltag, der sie seit diesem Herbst wieder eingeholt hat. „Ich habe schon gefremdelt mit dieser Welt“, gibt sie zu: „Ständig funktionieren zu müssen, das von mir selbst zu fordern.“

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Bleibt mehr Geld von der Betriebsrente?

          Betriebsrenten : Zusatzrente vom Chef

          Die Regierung macht Betriebsrenten attraktiver: Künftig werden weniger Krankenkassenbeiträge fällig. Vier Millionen Rentner dürfen sich freuen. Und was ist mit dem Rest?