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Komplexer Arbeitsalltag : Hilfe - Informationsflut!

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Informationen, Informationen, Informationen - über alle möglichen Kanäle prasseln sie heute auf die Führungskräfte ein. Bild: Stefan Finger

Zu viele Infos, zu viele Aufgaben, zu hohe Komplexität. So empfinden vor allem Führungskräfte immer häufiger ihren Arbeitsalltag. Die Digitalisierung ist offenbar daran schuld, aber nicht allein, besagt eine neue Studie.

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          Mitarbeiter und Führungskräfte sind mehr und mehr von zu vielen Informationen und zu hoher Komplexität überfordert. So lässt sich das Ergebnis einer neuen Untersuchung der Unternehmensberatung Sopra Steira zusammenfassen. 220 Geschäftsführer, Vorstände, Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern wurden online dazu befragt, wie komplex sie ihren Arbeitsalltag empfinden.

          Jede zweite Führungskraft klagte im Rahmen der Befragung über zu viel Komplexität und erwägt deswegen einen Arbeitsplatzwechsel. Gleichzeitig gaben 80 Prozent der befragten Führungskräfte an, dass Mitarbeiterzufriedenheit in ihrem Unternehmen eigentlich eine hohe Priorität besäße.

          Bild: Sopra Steria Consulting

          Durch Globalisierung, Digitalisierung und Prozessbeschleunigung  wuchs das Aufgaben- und Informationsaufkommen seit 2010 in 97 Prozent der befragten Unternehmen. Zwei von drei Studienteilnehmern berichteten von einer „starken Zunahme“ des Informationsvolumens. Vor allem in der Finanzbranche und im verarbeitenden Gewerbe wurde die Informationsflut als größer empfunden als noch vor fünf Jahren. Stark zugenommen haben auch Zahl und Vielfalt der Arbeitsaufgaben, nämlich in 57 Prozent der Fälle.

          Neun von zehn Befragten sagten außerdem, Änderungen in der IT-Landschaft (91 Prozent) und die gestiegene Anzahl von IT-Anwendungen (90 Prozent) hätten zu der starken Komplexität des Arbeitsalltags entscheidend beigetragen. Für die Studie wurden Banken, Versicherungen und sonstige Finanzdienstleister, befragt, ebenso wie Energieversorger, Unternehmen der Automobilbranche und des verarbeitenden Gewerbes, des öffentlichen Sektors, der Telekommunikationsbranche und der Medien.

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