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Kündigungen durch die Krise : Nicht ins Bodenlose

Ein Mann verlässt im September 2008 die Lehman Brothers-Zentrale in London. Bild: AFP

Wegen Corona fürchten sich immer mehr Menschen vor einer Entlassung. Können Chefs den harten Einschnitt so gestalten, dass Betroffene weich fallen?

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          Entlassen zu werden – das ist der Härtefall des Berufslebens schlechthin. Wie Manager, die Kündigungen aussprechen müssen, damit umgehen, ist in einer Handlungsempfehlung des Daimler-Konzerns nachzulesen. Darin wird Führungskräften geraten, Trennungsgespräche auf jeweils 30 Minuten zu begrenzen. Zudem müsse die Botschaft einer Kündigung sachlich begründet, nüchtern formuliert sowie inhaltlich eindeutig sein.

          Ulrich Friese
          Redakteur in der Wirtschaft.
          Ursula Kals
          Redakteurin in der Wirtschaft, zuständig für „Jugend schreibt“.

          Selbst für den Fall, dass die schmerzhafte Entscheidung beim Betroffenen Widerspruch erzeugt, ist vorgesorgt: Die Antworten auf typische Einwände wie „Muss ich ausbaden, was andere verbockt haben?“ oder „Warum gerade jetzt in dieser schweren Zeit?“ sind in Argumentationshilfen penibel aufgelistet.

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