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Brigitte Scheidt arbeitet als Psychologin in Berlin. Bild: privat

Karriereberaterin im Gespräch : „Erfolg ist das Ergebnis vieler Misserfolge“

Gestärkt und nicht geschädigt aus dem Scheitern kommen? Das lässt sich lernen, sagt die Berliner Karriereberaterin Brigitte Scheidt.

          6 Min.

          Hinfallen, aufstehen, Krone richten – was ist eigentlich so schlimm am Scheitern?

          Ursula Kals
          Redakteurin in der Wirtschaft, zuständig für „Jugend schreibt“.

          Ich mag diesen Spruch nicht, weil er so tut, als sei Scheitern kein Problem und sofort überwunden. Das ist es meist nicht. Vom Scheitern, dem Gegenpol zu Erfolg, hören wir überall: der Fußballer, der am Elfmeter scheitert, der Unternehmer, der Politiker, der scheitert, gescheiterte Beziehungen bis hin zu „failed state“. Da gibt es viel Dramatisierung. Mit Scheitern verbinden wir häufig negative Selbstbewertungen. Allerdings: Die Erfahrung des Scheiterns könnte zukünftig stärker zur Normalität werden, angesichts einer Welt, in der alte Denkmuster und Prozesse nicht mehr greifen und die Dynamik der Veränderungen mit viel Unsicherheit und Risiken verbunden ist.

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