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Ingenieure : Nur Wenige finden keine Stelle

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Junge Ingenieure sind nach wie vor heiß begehrt. Bild: dpa

Der Ingenieur hat’s gar nicht schwer: Laut dem Branchenverband VDI finden nur wenige Nachwuchskräfte keinen Job. Und die sollten sich einfach mal überlegen, den Standort zu wechseln.

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          Innerhalb der ersten drei Monate nach dem Studium finden rund 70 Prozent der Ingenieurabsolventen einen Arbeitsplatz. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Verein Deutscher Ingenieure (VDI) unter seinen jüngsten Mitgliedern. Die wichtigsten Faktoren für die Wahl der Arbeitsstelle sind dabei das Einkommen, die Arbeitsplatzsicherheit, die Karrieremöglichkeiten innerhalb des neuen Berufsumfeldes sowie die Vereinbarkeit der neuen Stelle mit der Zeit für die Familie.

          Lediglich ein Prozent der Absolventen sind länger als zwölf Monate auf der Suche nach einem beruflichen Anstellungsverhältnis;  allerdings befanden sich zum Zeitpunkt der Befragung rund 16 Prozent der Absolventen noch auf Jobsuche. Nach Meinung von VDI-Direktor Ralph Appel könnte dies im Zusammenhang stehen mit einer relativ geringen Flexibilität, den Wohnort zu wechseln.

          „Tatsächlich sind nur rund 20 Prozent der Befragten Young Professionals bereit, für den neuen Beruf den Wohnort bundesweit zu wechseln - regional und  international ist die Mobilität dagegen höher“, so Appel. Die Bedeutung bundesweiter Mobilität wird unterstrichen durch die Tatsache, dass sich Deutschland durch verschiedene Ausbildungs- und Beschäftigungshochburgen für Ingenieure auszeichnet. So ist NRW  größter Ausbildungsstandort, während Bayern die meisten ausgebildeten Ingenieure importiert.

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