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Wertpapierhändler top : Hier gibt’s die höchsten Gehälter in Finanzberufen

Wenig überraschend: Frankfurt führt im Finanz-Gehaltsatlas. Bild: dpa

Wo lässt sich in der Finanzbranche am meisten verdienen? Der Gehaltsatlas von F.A.Z. und Gehalt.de gibt Aufschluss. Und: Lohnt es sich eigentlich noch, Investmentbanker zu werden?

          3 Min.

          Der deutsche Arbeitsmarkt jagt von einem Rekord zum nächsten. In manchen Regionen und Industrien jammern die Arbeitgeber über Fachkräfteengpässe. Und obwohl es gedauert hat, bis sich diese Tatsachen auch in den Portemonnaies der Arbeitnehmer materialisierten – 2018 wird voraussichtlich ein Jahr mit ordentlichen Gehaltssteigerungen: Das Münchner Ifo-Institut geht davon aus, dass die Tariflöhne in diesem Jahr im Durchschnitt nominal um 2,4 Prozent steigen werden. Mit 3 Prozent rechnet der Chefvolkswirt der Commerzbank, Jörg Krämer.

          Nadine Bös

          Redakteurin in der Wirtschaft, zuständig für „Beruf und Chance“.

          Wie ein Kontrastprogramm lesen sich dagegen Geschichten über die Finanzbranche. So ist die Zahl der Arbeitsplätze in den Banken zwischen den Jahren 2008 und 2017 um 10 Prozent geschrumpft. Auch für die weiter gefasste Finanzbranche, unter die auch Versicherungen und Dienstleister fallen, sieht die Statistik der Arbeitsagentur trist aus. Das größte deutsche Geldhaus, die Deutsche Bank, scheint von einem Skandal zum nächsten zu taumeln und muss in der Not Stellen abbauen. Die Commerzbank droht aus dem wichtigsten deutschen Aktienindex Dax zu fliegen – zugunsten des weitaus kleineren Zahlungsabwicklers Wirecard. Kleine Fintechs reüssieren und wollen den Platzhirschen das Wasser abgraben. Was ist da los? Können Eltern ihren Kindern heute noch raten, in Banken und Versicherungen Karriere zu machen, wenn sie solides Geld verdienen wollen?

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