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Arbeitsminister Hubertus Heil : „Alles tun, um einen Corona-Jahrgang zu vermeiden“

  • Aktualisiert am

Hubertus Heil im Juli in Berlin Bild: dpa

Die Krise werde irgendwann vorbei sein, und dann dürfe man nicht über Fachkräftemangel jammern, so der Heil. Kritik an der jüngst beschlossenen Ausbildungsprämie weist er zurück.

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          Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) appelliert an die Unternehmen, auch in der Corona-Krise junge Menschen auszubilden. „Wir müssen jedenfalls alles tun, um einen Corona-Jahrgang zu vermeiden“, sagte er am Donnerstag im ARD-“Morgenmagazin“. Die Krise werde irgendwann vorbei sein, und dann dürfe man nicht über Fachkräftemangel jammern.

          Kritik daran, dass die kürzlich beschlossene Ausbildungsprämie nur für Betriebe mit maximal 249 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelte, ließ Heil nicht gelten. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen bildeten überproportional viele Menschen aus und seien nun besonders gebeutelt. Daher komme die Hilfe den richtigen Unternehmen zugute. „Das ist nicht die Zeit von „Wünsch dir was“, sondern es geht um gezielte Hilfen“, sagte Heil in Bezug auf die Forderung, die Sozialabgaben für Auszubildende abzuschaffen.

          Ende Juni hatte das Bundeskabinett die „Azubi-Prämien“ für Unternehmen auf den Weg gebracht. Kleine und mittelständische Firmen, die mit großen Umsatzeinbrüchen und Kurzarbeit zu kämpfen haben, aber ihre Ausbildungsplätze erhalten oder sogar ausbauen, sollen demnach staatliche Prämien von bis zu 3000 Euro pro Ausbildungsplatz bekommen. Die Pläne sehen außerdem Zahlungen für Unternehmen vor, die Azubis von anderen Firmen übernehmen, wenn diese pandemiebedingt Insolvenz anmelden müssen.

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