https://www.faz.net/-gyl-u94j

Personalmanagement : Strategische Personaler

  • Aktualisiert am

Bild: F.A.Z.

Die Personalabteilungen europäischer Unternehmen scheinen sich stärker um Strategien und weniger um operativen Kleinkram zu kümmern. Ihr Augenmerk lenken Sie nun auf die Frage, wie man Talente gewinnt und bindet.

          1 Min.

          Die Personalabteilungen der europäischen Unternehmen scheinen tatsächlich den Weg einzuschlagen, den Experten schon seit längerem empfehlen: Statt sich primär um Personalkosten und operativen Kleinkram zu kümmern, haben sie ihr Augenmerk vor allem auf die Frage gelenkt, wie man Talente gewinnt und an sich bindet. Das ergab das „HR-Barometer“ der Unternehmensberatung Hewitt.

          In der Mehrheit werden die Personalabteilungen aufgestockt oder zumindest auf Vorjahresniveau gehalten. Nur 19 Prozent der Befragten erwarten einen schrumpfenden Personalbereich. Noch besser sieht es für die Gesamtbelegschaft der betreffenden Unternehmen aus: Die Hälfte möchte aufstocken, ein Viertel das Vorjahresniveau halten, und nur 25 Prozent wollen Personal abbauen. All das scheint für gute Laune unter den befragten HR-Verantwortlichen zu sorgen. Nur 4 Prozent von ihnen gaben nämlich an, nicht mehr im Personalbereich arbeiten zu wollen.

          Den stärksten Einfluss auf die Personalarbeit üben nach Angaben der Befragten Veränderungen in der Organisation der Unternehmen aus. Auf Rang zwei folgt bereits die Knappheit qualifizierter Mitarbeiter. Den größten Einfluss ihrer Arbeit auf den Unternehmenserfolg sehen die Personaler beim Thema Talent Management, also der Rekrutierung und Weiterentwicklung qualifizierter Mitarbeiter. Hinsichtlich ihrer eigenen Rolle im Unternehmen zeigen sich die Personalverantwortlichen äußerst optimistisch: 74 Prozent erwarten, dass der Personalbereich innerhalb der kommenden drei Jahre an Bedeutung gewinnt, 23 Prozent rechnen mit keiner Änderung.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Die „Bild“-Zeitung klagte an: Merkel nicht im Flutgebiet. Ja, weil der Bundespräsident an jenem Tag da war. Die Kanzlerin kam einen Tag später.

          Umgang mit Katastrophen : Mut in Zeiten der Flut

          In der Hochwasserkatastrophe halfen viele selbstlos. Andere aber begannen schon früh damit, eigene Ziele zu verfolgen. Selbstgerechter geht es nicht.

          Corona-Varianten : Was macht Delta so gefährlich?

          Immer neue Varianten von SARS-CoV-2 grassieren und lassen die Pandemie nicht enden, obwohl immer mehr Menschen geimpft sind. Forscher mühen sich, die nächsten Mutationen vorherzusagen. Warum gelingt das nicht?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.