https://www.faz.net/-gyl-wh3a

Geisteswissenschaftler : Gute Verhandler

  • Aktualisiert am

Bild: F.A.Z.

Zwei Drittel der international tätigen deutschen Unternehmen beschäftigen nach einer Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) keine Geisteswissenschaftler. Ein Fehler, glaubt das IW.

          1 Min.

          Zwei Drittel der international tätigen deutschen Unternehmen beschäftigen nach einer Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) keine Geisteswissenschaftler. Das ist ein Fehler, meint das IW, weil ihnen in der globalen Geschäftswelt Akademiker fehlten, die gelernt hätten, mit Menschen anderer Kulturen umzugehen.

          Die Autoren untersuchten im Dezember 2007 die berufliche Situation von Anglisten, Romanisten & Co. in mehr als 100 Unternehmen. In den Unternehmen, die Geisteswissenschaftler beschäftigen, werden diese geschätzt - etwa, wenn es um Vertragsverhandlungen mit ausländischen Geschäftspartnern geht. Mehr als 30 Prozent der Unternehmen, die aktuell Geisteswissenschaftler beschäftigen, wollen in den kommenden sechs Monaten weitere einstellen. Von den 100 ebenfalls untersuchten Nichtregierungsorganisationen beschäftigen vier von fünf Geisteswissenschaftler.

          Weitere Themen

          Von Brexit, Corona und der Wirtschaft Video-Seite öffnen

          EU-Ratspräsidentschaft : Von Brexit, Corona und der Wirtschaft

          Per Videoschalte haben Ursula von der Leyen aus Brüssel und Kanzlerin Merkel aus Berlin die Themen der nächsten Monate diskutiert. Neben den Auswirkungen des Coronavirus auf die Wirtschaft, ist auch der Brexit ein Problemfeld, dass die deutsche Ratspräsidentschaft beschäftigen wird.

          Topmeldungen

          Präsidentenwahl in Polen : Kann Duda das Land vereinen?

          Amtsinhaber Andrzej Duda hat in der Präsidentenwahl in Polen knapp gesiegt. Nun gibt er sich versöhnlich. Das Ergebnis zeigt zwei große politische Lager. Die Opposition hat eine Führungsfigur gewonnen.

          Weingläser im Vergleich : Tief ins Glas geschaut

          Einen schlechten Wein kann kein Glas der Welt retten. Aber einem gelungenen Wein kann das Glas den letzten Schliff geben. Denn die Form beeinflusst den Geschmack.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.