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Fünf-Stunden-Tag : Einmal kurz verschnaufen, bitte!

  • -Aktualisiert am

Wer in der Arbeitszeit weniger am Handy daddelt kann viele Stunden einsparen – wirklich? Bild: dpa

Wenn wir total produktiv arbeiten, dann schaffen wir die gleiche Leistung in fünf Stunden und haben mehr Freizeit. Dieser Satz ist voll im Trend. Trotzdem stimmt er nicht immer.

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          Na klar: Weniger ist wirklich manchmal mehr. Weniger Maggi im Essen – schon schmecken wir die sonstigen Zutaten besser. Weniger gebüffelt für die Klausur – schon sind wir am nächsten Morgen fitter als nach einer durchlernten Nacht. Jetzt ist das Motto „Weniger ist mehr“ auch in der Arbeitswelt schick. Der Unternehmer Lasse Rheingans macht Schlagzeilen damit, seine Mitarbeiter um 13 Uhr bei vollem Lohn in den Feierabend zu schicken. An einem 8-Stunden-Tag sei man ohnehin nicht die ganze Zeit produktiv.

          Das klingt plausibel. Fast jeder, der Kinder hat, kennt es: Für Mütter und Väter ist plötzlich jede Minute kostbar. Sie lassen das Im-Büro-Surfen weg, mümmeln Mittagsbrötchen über der Tastatur und gehen tunlichst früh heim. Und natürlich können nicht nur Mütter und Väter kurz und konzentriert arbeiten; die Forschung zeigt zur Genüge, wie unproduktiv wir oft sind.

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