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Führungskräfte-Trainer : „Videokonferenzen sind wie ein Sprung ins kalte Wasser“

In eine Videokonferenz wird man oft ohne Anreise und Vorbereitung einfach hineingeworfen. Bild: AFP

Internationale Geschäftstreffen sind schon in Präsenz oft eine Herausforderung. Online warten weitere Hürden. Wie man sich vorbereiten kann.

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          Die Coronazahlen sinken. Es werden wieder mehr Dienstreisen möglich. Aber wahrscheinlich wird man auch künftig nicht mehr für jedes Meeting um die halbe Welt fliegen. Eine Errungenschaft?

          Nadine Bös
          Redakteurin in der Wirtschaft, zuständig für „Beruf und Chance“.

          In internationalen Videokonferenzen sehe ich sehr viele Vorteile für die Unternehmen. Sie sparen Geld, Zeit und Energie dadurch, dass Reisen wegfallen. Aber was man oft nicht bedenkt, ist, dass das Reisen auch sehr viele positive Aspekte hatte. Die Zeit fehlt, die man im Flugzeug verbringt, wenn man zum Beispiel nach China fliegt. In dieser Zeit akklimatisiert man sich, ähnlich wie ein Goldfisch, den man, wenn man ihn gekauft hat, auch noch einige Zeit in seiner Tüte im Teich schwimmen lässt, damit er sich an die Wassertemperatur anpasst. Früher hat man sich oft auf Dienstreisen gefreut. Es war Romantik dahinter, und es war mit Status verbunden, wenn man sagte: „Ich muss nächste Woche dienstlich nach China.“

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