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Führungskräfte-Befragung : Zu viele Infos für die Chefs

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Seit Jahren vor Gericht um kämpft: die App der „Tagesschau“. Bild: dpa

Durch das Internet hat sich die Zahl der Botschaften, die auf Führungskräfte einprasseln, dramatisch erhöht. Fast zwei Drittel der Manager fühlen sich überfordert.

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          Auf Führungskräfte prasseln viele Informationen ein. Durch das Internet hat sich die Zahl der Botschaften von außerhalb des Unternehmens dramatisch erhöht. Das kann dann auch schnell zu viel werden. Fast zwei Drittel (60 Prozent) der Manager fühlen sich von der täglichen Informationsflut mittlerweile überfordert, wie aus einer bislang unveröffentlichten Umfrage im Auftrag des Beratungsunternehmens Hill+Knowlton hervorgeht, für die rund 1600 Führungskräfte befragt wurden.

          Drei Viertel der Befragten gaben an, deshalb etwa auf sozialen Medienplattformen wie Facebook oder Twitter nur noch wenigen ausgewählten Meinungsmachern zu folgen. Dass der Einfluss von außen wichtig ist, steht für die meisten wohl außer Frage. Immerhin räumte jede dritte Führungskraft ein, täglich Inhalte von Meinungsführern zu lesen, und jeder Fünfte gab an, seinen Konsum dieser Beiträge innerhalb des zurückliegenden Jahres enorm gesteigert zu haben.

          Doch nicht alle Beiträge entfalten auf die Wirtschaftseliten die gleiche Wirkung. Inspirierende Inhalte von Vordenkern seien innovativ, authentisch, faktenbasiert und skizzierten glaubwürdig Veränderungen, heißt es in der Auswertung der Studie. Werden Beiträge dagegen als vertriebsorientiert, einseitig oder oberflächlich wahrgenommen, erlischt das Interesse der Führungskraft schnell wieder.

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