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Freiwillige Nutzung : Darf der Chef die Corona-App verordnen?

Die App im Einsatz. Bild: Lando Hass

Die Rechtsgrundlage ist zwar Freiwilligkeit, aber die sei nicht so trivial, wie sie scheint, sagt Datenschutzanwalt Tim Wybitul. Wer die Nutzung der App vorschreiben will, dürfte es dennoch schwer haben.

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          Die deutsche Corona-Warn-App ist da, und selbst die gewöhnlich sehr kritische Hackervereinigung Chaos Computer Club (CCC) äußert keine Bedenken mit Blick auf ihre Nutzung. Zwar würde man grundsätzlich keine Produkte empfehlen, doch sei die Entwicklung nach anfänglicher Kritik transparent und gut gelaufen, so ein Sprecher des CCCs.

          Benjamin Fischer
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Die Installation und Verwendung der Tracing-App sowie die etwaige Meldung einer Infektion mit dem Virus geschehen auf freiwilliger Basis. Das betonen alle Beteiligten gebetsmühlenartig. „Die Freiwilligkeit ist eine der wesentlichen Voraussetzungen dafür, dass diese App angenommen wird“, sagte beispielsweise Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) während der Vorstellung. Grüne und Linke befürworten die App grundsätzlich, sehen aber die Gefahr, dass in der Praxis Druck auf Personen ausgeübt wird, die sie nicht nutzen wollen.

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