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Flache Hierarchien : Die Manager schaffen sich ab

Führt agil: Tim Mois vom Telekommunikationsunternehmen Sipgate Bild: Max Slobodda

Agil und in flachen Hierarchien zu arbeiten – dafür stehen die Jahre seit 2010. Mancher Chef rätselt, was nun aus ihm wird.

          5 Min.

          Ein Konferenzraum in einem Kölner Hotel. Ein knappes Dutzend junger bis mittelalter Menschen trifft sich mit einer Trainerin zu einem Seminar. Es geht ums Chef-Werden: ein Führungskräftetraining für Menschen, die bis vor kurzem normale Angestellte waren. Binnen zwei Tagen sollen die Seminarteilnehmer unterschiedliche Führungsstile kennenlernen: zunächst den autoritären, den karitativen, den kooperativen und den Laissez-faire-Stil. Dann den situativen Ansatz.

          Nadine Bös

          Redakteurin in der Wirtschaft, zuständig für „Beruf und Chance“.

          Erst ganz am Ende, quasi als kleiner Schwenk zu den „ganz modernen Sachen“, folgt noch der „agile“ Führungsstil. Eine klare Definition erhalten die Teilnehmer dazu aber nicht. Irgendwie flexibel soll sich die Führungskraft verhalten, schnell entscheiden, viel Vertrauen in die Mitarbeiter haben. Wie das genau geht? Nun ja – da hat die Trainerin leider kein Patentrezept.

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