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Glückliche Mitarbeiter : Alle happy – oder was?

Gute Laune im Büro kann nicht schaden. Bild: plainpicture/Ute Behrend

Zufriedene Angestellte leisten bessere Arbeit. Kickertische helfen dabei nur bedingt. Manche Unternehmen stellen daher Feel-Good-Manager ein.

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          Welcher Arbeitgeber träumt nicht von Angestellten, die sich mit ihrem Unternehmen identifizieren und im täglichen Tun voll und ganz aufgehen? Intrinsisch motiviert, Feuer und Flamme für die Ziele des Unternehmens, einfach gern bei der Arbeit – besser geht es kaum. Nur leider hält sich die Zahl dieser Mitarbeiter in Grenzen, wie etwa der „Engagement Index“ des Beratungsunternehmens Gallup nahelegt. Seit 2001 gibt es den Index, und der Wert all jener, die eine hohe emotionale Bindung zu ihrem Arbeitgeber haben, dümpelte stets zwischen 11 und 16 Prozent herum. Was also tun?

          Benjamin Fischer

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Ein anständiger Umgang miteinander ist sicherlich ein guter Anfang. Um die Unternehmenskultur entsprechend zu fördern, schaffen manche Arbeitgeber gleich eine eigene Stelle oder kaufen sich Hilfe von außen ein. Die Fachleute tragen dann Titel wie „Wellbeing Manager“ oder „Chief Happiness Officer“. Einige Start-ups beschäftigen sogar „Feel-Good-Omas“, die vielbeschäftigte Mitarbeiter etwa bekochen, sich mit ihnen über andere Dinge als die Arbeit unterhalten und Neulinge bei der Hand nehmen; quasi als hauptamtliche gute Seele.

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