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F.A.Z.-Gehaltsatlas : So viel verdienen Handwerker

34.926 Euro pro Jahr verdient ein Dachdecker im Schnitt (brutto). Bild: dpa

Das Handwerk braucht dringend Nachwuchs, in den Gehältern zeigt sich das aber nur manchmal. Was also verdienen Elektriker oder Klempner? Der F.A.Z.-Gehaltsatlas gibt Aufschluss.

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          Wer in jüngster Zeit versucht hat, einen Klempner oder Elektriker zu bestellen, weiß um die Personalnöte vieler Handwerksbetriebe: Ihre Lage ist oft so eng, dass selbst die Kunden das spüren. Häufig braucht es mehrere Anrufe, um endlich jemanden zu finden, der sich um die kaputte Sicherung oder die verstopfte Dusche kümmert. Der Zentralverband des Handwerks geht von 250 000 offenen Stellen in der Branche aus. „Handwerksberufe können jungen Menschen heute hervorragende Karriereperspektiven bieten. Eine Handwerksausbildung ist im Grunde eine Jobversicherung“, sagt Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer.

          Nadine Bös

          Redakteurin in der Wirtschaft, zuständig für „Beruf und Chance“.

          Spiegeln sich solche Entwicklungen auch in den Gehältern? Nur zum Teil, berichten die Vergütungsberater des Portals Gehalt.de, die mit der F.A.Z. den aktuellen Gehaltsatlas zu Handwerksberufen erstellt haben. „Die Gehälter steigen vor allem in komplexeren Handwerkstätigkeiten, die vom Fachkräftemangel bedroht sind“, sagt Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de. Der Zuwachs sei jedoch nicht so stark wie in akademischen Berufen im mathematisch-naturwissenschaftlichen oder technischen Bereich. Und in simpleren Handwerkstätigkeiten, für die keine längere Anlernzeit gebraucht wird, stagniere das Gehalt. Die Berater beobachten etwa einen starken Fachkräftemangel in Bäckereien. „Jedoch finden wir hier vor allem kleine Betriebe vor, die größeren Ketten weichen müssen und nicht in der Lage sind, höhere Gehälter zu zahlen.“

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