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Jobsuche : Chatbot, nein danke

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Immer mehr Vorstellungsgespräche finden als Video Call über Skype statt. Bild: STEINBA/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Digitalisierung hin oder her – bei der Jobsuche möchten Studenten lieber mit realen Menschen sprechen.

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          Unternehmen sollten bei der Bewerberkommunikation nach wie vor auf zwischenmenschliche Interaktion setzen. Moderne Kommunikationsmöglichkeiten wie der Einsatz von Chatbots oder Videobewerbungen sind vergleichsweise unbeliebt, wie die Studie „Digital Candidate Journey 2019/2020“ zeigt.

          Durchgeführt wurde sie von Stefan Scheller, Betreiber des Blogs Persoblogger.de, in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl Marketing & Konsumentenverhalten der Universität Bayreuth sowie der Strategieberatung The Ringsight. Angst davor, nach dem Studium keinen Job zu finden, haben demnach nur wenige der Befragten. Im Gegenteil: Überwiegend gehen sie davon aus, relativ leicht fündig zu werden.

          Bei der Suche nach einem potentiellen Arbeitgeber beziehen die Studienteilnehmer ihre Informationen derweil bevorzugt über die Unternehmenswebseite oder die Produkte des Unternehmens. Sehr wichtig ist Studenten der Ruf des Unternehmens bei Freunden – rund 59 Prozent fragen ihre Freunde nach deren Meinung. Informationen auf Arbeitgeberbewertungsportalen spielen bei nahezu der Hälfte der Jobsuchenden eine Rolle.

          Social Media und Unternehmenswerbung sind hingegen weniger interessant. Aktiv angesprochen und umworben werden wollen Studenten von Unternehmen vor allem auf Businessplattformen – am liebsten auf Linkedin und Xing.  

          Auch die Wirkung von Karrieremessen sollten Unternehmen nicht unterschätzen: Nahezu drei Viertel der Befragten haben eine solche Messe schon  besucht. Der Großteil der Studenten bevorzugt es jedoch im Anschluss an die Messe selbst Kontakt zu dem Unternehmen aufzunehmen.

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