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Nach der Pandemie : Bill Gates: 50 Prozent der Geschäftsreisen werden wegfallen

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Bill Gates auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos 2018 Bild: dpa

Die Corona-Krise verändert in vielen Bereichen die Art und Weise, wie wir arbeiten. Der Microsoft-Gründer macht eine dramatische Vorhersage für die Zeit danach.

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          Wie die Arbeitswelt nach der Corona-Pandemie aussehen wird, beschäftigt Unternehmen wie Angestellte gleichermaßen. Das Pro und Contra von Video-Konferenzen, Homeoffice wie auch die Notwendigkeit von Dienstreisen verschiedener Art wird ebenso diskutiert wie die Organisation zukünftiger Büros.

          Während einer Online-Konferenz der „New York Times“ hat sich nun auch Bill Gates zu diesen Fragen geäußert: „Meine Prognose wäre, dass mehr als 50 Prozent der Geschäftsreisen und 30 Prozent der Bürotage wegfallen“, sagte der Microsoft-Gründer. „Wir werden ein wenig ins Büro gehen und ein paar geschäftliche Reisen unternehmen“, so Gates weiter, aber „wesentlich weniger“ als es vor der Pandemie der Fall gewesen sei.

          Zu dieser Einschätzung passt das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der Unternehmensberatung Deloitte: 66 Prozent der befragten Finanzvorstände erklärten auf die Frage nach den langfristigen Auswirkungen der Pandemie für ihr Unternehmen: „Wir planen, vermehrt auf Remote Working zu setzen.“ 37 Prozent betonten überdies, dass in der Folge auch die Büroflächen reduziert werden sollen.

          Gleichwohl ergeben sich daraus in den Wirtschaftszweigen, wo Homeoffice überhaupt möglich ist, diverse Herausforderungen. Nicht jeder Arbeitnehmer kann ohne Weiteres zu Hause effektiv arbeiten, mitunter mangelt es auch an technischer Ausstattung von Seiten des Arbeitgebers. Zudem müssen Unternehmen noch stärker die IT-Sicherheit in den Blick nehmen. 43 Prozent der Befragten erklärten gegenüber Delotitte entsprechend: „Wir werden unsere Cyber-Absicherung aufgrund von erhöhtem Remote Working stark ausbauen.“

          Nicht zuletzt fällt durch vermehrtes Arbeiten von zuhause der Flurfunk in Unternehmen größtenteils weg. Auch die kreative Arbeit mit anderen und der direkte Austausch in einem Raum miteinander, könne nur bedingt durch Online-Formate ersetzt werden, heißt es oft.

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