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Beruflicher Neubeginn : So befreiend kann ein Neustart im Job sein

Auch mal in die Ferne schweifen? Das Bewährte ist nicht immer die beste Lösung. Bild: Maria Irl

Noch mal etwas anderes machen oder gar den Beruf wechseln? Ein Neubeginn kann befreiend sein, aber in diesen unsicheren Zeiten wagen ihn nur wenige.

          7 Min.

          Nach 21 Jahren ist Moni Port weitergezogen, hat vor wenigen Wochen die vertrauten Räume ihres Gemeinschaftsateliers im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen verlassen und sich ein Studio in einem ehemaligen Laden im Frankfurter Nordend eingerichtet. „Schon länger beschäftigt mich der Wunsch nach einer Veränderung. Nun ergab sich eine wunderbare Gelegenheit, und ich habe den Schritt gewagt. Ich bin ein bisschen traurig, aber zugleich voller Vorfreude etwas Neues zu beginnen.“ Die preisgekrönte Illustratorin bleibt mit ihren Künstlerkollegen verbunden, findet aber, „die Zeit war reif für etwas ganz Eigenes“.

          Ursula Kals

          Redakteurin in der Wirtschaft, zuständig für „Jugend schreibt“.

          Von einem beruflichen Neuanfang träumen viele Menschen und ringen mit widersprüchlichen Gefühlen. So besagt der Jobwechsel-Kompass, den die Königsteiner Gruppe mit der Online-Jobbörse Stellenanzeigen.de quartalsweise erhebt, dass ein Viertel der Befragten einen ausgeprägten Wechselwunsch hegt, zuvor waren das sogar 29 Prozent. Interessant wird das erste Quartal im neuen Jahr, „denn dann ist die Wechselstimmung traditionell immer sehr ausgeprägt“, sagt Peter Langbauer, Geschäftsführer der Jobbörse.

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