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Beruf und Familie : Väter frustrierter als Mütter

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Cool oder besorgt? Engagierte Väter sind oft im Zwiespalt. Bild: Picture-Alliance

Auch Mütter machen mittlerweile Karriere und Väter kümmern sich um ihre Kinder. Allerdings stoßen Männer dabei mittlerweile an dieselben Grenzen wie Frauen.

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          Der Mann bringt das Geld nach Hause, die Frau kümmert sich um Haushalt und Kinder: Diese klare Rollenverteilung ist in vielen Familien überholt. Auch Mütter machen mittlerweile Karriere, und Väter kümmern sich um ihre Kinder. Allerdings stoßen Männer dabei mittlerweile an dieselben Grenzen wie Frauen.

          So ergab eine Umfrage der Unternehmensberatung A.T. Kearney, dass 92 Prozent der befragten Väter es als wichtig für ihr Wohlbefinden erachten, Beruf und Familie vereinbaren zu können. Doch jeder fünfte ist der Meinung, dass diese Vereinbarkeit in seiner persönlichen Lebenssituation nicht zufriedenstellend klappt. Wegen dieser Diskrepanz würden auch nur 64 Prozent ihren Arbeitgeber uneingeschränkt weiterempfehlen.

          Ängstliche Männer und mutige Frauen

          Für die Studie wurden 900 Mitarbeiter verschiedener deutscher Unternehmen befragt - sowohl Männer als auch Frauen. Doch nicht einmal die Hälfte glaubt, dass ihr Arbeitgeber Mitarbeitern mit Familien gute berufliche Perspektiven bietet. Fast jeder vierte geht sogar davon aus, dass familiäre Pflichten in seinem Unternehmen eine Karrierebremse sind.

          Insofern ist es nicht verwunderlich, dass 18 Prozent der Väter mit ihrer beruflichen und familiären Situation unzufrieden sind - bei den befragten Frauen waren es erstaunlicherweise nur 6 Prozent. Gleichzeitig sind Männer allerdings auch sehr ängstlich: 22 Prozent der Befragten glauben, einen Karriereknick zu erleiden, wenn sie familienfreundliche Angebote ihrer Firma beanspruchen. Im Vergleich zu kinderlosen Arbeitnehmern und Müttern waren sie laut der Umfrage in dieser Frage die Ängstlichsten.

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