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Arbeitszeit- und Ort : Mitarbeiter wollen mehr Wahlfreiheit

  • Aktualisiert am

Küchentisch statt Büro? Viele Arbeitnehmer mussten sich umstellen. Bild: dpa

Jeden Tag aus dem Büro arbeiten möchten einer neuen Studie zufolge nur noch 8 Prozent der Befragten. Doch bei der Organisation des Homeoffice besteht offenbar in vielen Unternehmen noch Handlungsbedarf.

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          Viele Arbeitnehmer würden in Zukunft gerne eigenverantwortlicher entscheiden können, wie und wann sie ins Büro kommen. 86 Prozent der Befragten einer im Auftrag des Tech-Konzerns Cisco entstandenen Studie sprachen sich für mehr Flexibilität aus. Jeden Tag aus dem Büro arbeiten wollen demnach bloß noch 8 Prozent.

          Für die Studie wurden Mitte August insgesamt 10.095 Arbeitnehmer aus zwölf Ländern befragt, darunter 1001 aus Deutschland, auf die sich die genannten Angaben beziehen. Voraussetzung war, dass die Angestellten seit Beginn der Pandemie an „10 oder mehr aufeinanderfolgenden Tagen“ von zu Hause aus gearbeitet hatten.

          Bei der Organisation des Homeoffice besteht offenbar in vielen Unternehmen noch Handlungsbedarf. Zumindest erklärten 64 Prozent der deutschen Befragten, sie würden als Erstes eine Homeoffice-Richtlinie erstellen, sollten sie für einen Tag ihr Unternehmen leiten. 71 Prozent sind überdies der Ansicht, dass ihnen ihr Arbeitgeber für zu Hause eine technische Ausstattung ähnlich der im Büro zur Verfügung stellen sollte. Allerdings erklärten auch knapp 60 Prozent der Befragten, seit Beginn der Pandemie und der entsprechenden Umstellung der Arbeit „wesentlich produktiver“ zu sein.

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