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Arbeitswelt im Wandel : Sind wir alle ein bisschen vuca?

Arbeitsplätze werden immer ausgefallener, weil sich der Fokus der Unternehmen verändert. Bild: Roman Wache

Die Berufswelt digitalisiert sich, Fachleute sagen, sie ist „vuca“ geworden: volatil, unsicher, komplex und vieldeutig. Unternehmen reißen deshalb Wände ein und hängen Schaukeln in die Büros. Aber reicht das?

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          Ein Besuch in der Lufthansa-Konzernzentrale in Frankfurt. Der Flur, auf dem auch einige Vorstandsbüros liegen, erinnert eher an eine Coworking-Fläche als an eine Chefetage: Hier und da stehen Flipcharts herum, an den Wänden hängen bunte Post-its, in einer als treppenförmiges Atrium gebauten halbrunden Leseecke lümmeln Menschen auf dicken Kissen herum; die meisten balancieren einen Laptop auf den Knien. Und das ausgerechnet in einem derjenigen Dax-Konzerne, die als altbacken und behäbig gelten?

          Philipp Krohn

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Menschen und Wirtschaft“.

          Die Arbeitswelt verändert sich gerade so stark wie selten zuvor. An der Oberfläche sieht sie in immer mehr Unternehmen bunter, chaotischer und unaufgeräumter aus. Es gibt mehr Gemeinschaftsflächen, in mancher Konzernzentrale hängen Schaukeln an der Decke und stehen Sofas in den Büros. Kickertisch und Tischtennisplatte sind fast so obligatorisch wie die Fritz-Kola-Flaschen im Kühlschrank. Noch viel stärker als der äußerlich sichtbare Wandel sind aber die inneren Umwälzungen, die nicht auf den ersten Blick ins Auge springen: Weil die digitale Transformation alle Branchen trifft, probieren die Unternehmen andere Organisationsformen aus.

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