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Arbeitswelt 4.0 : Digital, mobil, überfordert

  • Aktualisiert am

Maschinen mit dem Tablet steuern: Nicht jeder Arbeitnehmer findet das trivial. Bild: dpa

Ein Drittel der Arbeitnehmer ist mit der Arbeitswelt 4.0 überfordert. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Bank. Dabei geben sie sich wirklich Mühe.

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          Digitale Technologien erleichtern den Arbeitsalltag  – doch zugleich ist ein Drittel der Arbeitnehmer mit der „Arbeitswelt 4.0“ überfordert. Das ergab eine Umfrage von TNS Infratest im Auftrag der Deutschen Bank mit 1000 Befragten.

          Dabei geben die Arbeitnehmer sich Mühe, technisch auf der Höhe der Zeit zu bleiben. Fast jeder Zweite gab an, sich durch Fortbildungen auf dem Laufenden zu halten. Dagegen würden viele Unternehmen die Möglichkeiten der neuen Technologien nicht ausschöpfen, um ihre Produktivität oder Wirtschaftlichkeit zu steigern. Das bemängelt Christoph Klause, Leiter des Kompetenzzentrums für Gestaltung, Fertigung und Kommunikation der Handwerkskammer Koblenz. Mitarbeiter, die sich in der digitalen Arbeitswelt sicher bewegen, würden in Zukunft jedoch immer wichtiger werden.

          Schulungen für Lehrlinge, Gesellen und Meister

          Die Handwerkskammer Koblenz schult daher unter anderem Lehrlinge, Gesellen und Meister darin, wie sie die Digitalisierung für ihren Beruf nutzen können. So lernen sie zum Beispiel, wie eine 3D-Software funktioniert oder wie man für das eigene Unternehmen einen Internetauftritt erstellt. 

          Mehr als zwei Drittel der Erwerbstätigen stehen digitalen Technologien wie Smartphone, Internet und Computer positiv gegenüber. 68 Prozent sind der Meinung, dass ihre Arbeit dadurch erleichtert würde. Die Digitalisierung wirkt sich auch auf den Arbeitsplatz aus: 23 Prozent der Befragten arbeiten viel mobil und nicht mehr an einem festen Platz im Büro.

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