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Arbeitsvolumen : 500 Millionen Arbeitsstunden mehr in Deutschland

  • Aktualisiert am

Die Erwerbstätigkeit ist gestiegen - und damit sind auch die Arbeitsstunden mehr geworden. Bild: dpa

In Deutschland haben die Beschäftigten 2016 deutlich mehr Stunden gearbeitet als im Vorjahr. Eine Beschäftigungsform ist dabei besonders stark gewachsen.

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          Das Arbeitsvolumen in Deutschland ist im vergangenen Jahr um 500 Millionen Stunden gestiegen. Grund dafür sei die gestiegene Zahl der Erwerbstätigen, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Dienstag in Nürnberg mit. Demnach gab es 1,2 Prozent mehr Beschäftigte (43,6 Millionen), die insgesamt 59,4 Milliarden Stunden arbeiteten (plus 0,9 Prozent).

          „Die Zahl der Teilzeitbeschäftigten ist besonders stark gestiegen, aber den größeren Effekt auf das Stundenvolumen hatte der Aufwärtstrend bei den Vollzeitjobs“, sagte IAB-Forscher Enzo Weber. Das Wachstum des Arbeitsvolumens sei ausschließlich auf die gestiegene Zahl der Erwerbstätigen zurückzuführen.

          38,1 Stunden im Durchschnitt

          Vollzeitbeschäftigte waren 2016 durchschnittlich 1645 Stunden in ihren Unternehmen, Arbeitnehmer in Teilzeit kamen auf 711 Stunden. Die durchschnittliche vereinbarte Wochenarbeitszeit der Vollzeitbeschäftigten betrug 38,1 Stunden, die der Teilzeitbeschäftigten 16,4 Stunden. Das IAB ist die Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit.

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