https://www.faz.net/-gyl-u8kr

Arbeitsmarkt : Kaufleute händeringend gesucht

  • Aktualisiert am

Neue gute Aussichten Bild: © fotolia.com

Die Bundesagentur für Arbeit hat die Stellenangebote vom Dezember analysiert. Demnach werden noch immer 11.000 Ingenieure gesucht. Bei den Kaufleuten ist die Nachfrage der Unternehmen noch riesiger.

          1 Min.

          Auf dem deutschen Arbeitsmarkt werden derzeit vor allem Kaufleute händeringend gesucht. Die Bundesagentur für Arbeit stellte am Freitag in Nürnberg eine Analyse der Stellenangebote vom Dezember vor.

          Danach gab es rund 27.000 freie Stellen für Werbe- und Dienstleistungskaufleute. Für Warenkaufleute waren der Agentur rund 22.000 freie Arbeitsplätze gemeldet worden. Auch der Bedarf an Elektrikern und Schlossern sei mit 21.000 beziehungsweise 18.000 Angeboten hoch.

          Auf Platz fünf der meistgesuchten Arbeitnehmer stehen den Angaben zufolge Bürofachkräfte, für die rund 16.000 Stellen zur Verfügung stehen. Für Kraftfahrzeugführer habe es 15.000 freie Plätze sowie für Lager- und Transportarbeiter 14.000 Stellen gegeben. Auch Gästebetreuer seien mit 14.000 Stellen vom Arbeitsmarkt stark nachgefragt. Günstig sei zudem die Situation für Installateure und Feinblechner mit 13.000 Jobangeboten. Ingenieure würden in rund 11.000 Fällen benötigt.

          Eine andere Zeit: Jobsuche Februar 2003

          Eine Analyse des Stellenmarktes nach Branchen zeigte den Angaben zufolge den höchsten Arbeitnehmerbedarf im Gastgewerbe mit 20.000 freien Stellen. Im Baugewerbe seien rund 19.000 Angebote gemeldet und im Einzelhandel 18.000. Im Gesundheits- und Sozialwesen würden 16.000 Arbeitnehmer gesucht, in der Land- und Forstwirtschaft etwa 12.000 und im Großhandel 10.000. In Speditionen, Reisebüros und sonstigen Dienstleistungsbetrieben für den Verkehr stünden 9000 freie Arbeitsplätze zur Verfügung.

          Weitere Themen

          Dax-Konzernchefs verdienen weniger

          Studie : Dax-Konzernchefs verdienen weniger

          Die Gehälter der Chefs der 30 größten Konzerne in Deutschland sind im vergangenen Jahr um 2 Prozent gesunken. Das betrifft allerdings nur die gewährten und nicht die ausgezahlten Gehälter.

          Topmeldungen

          Ist die Welt noch zu retten? Eine Frau bei einer Demo in Lissabon.

          Raus aus der Klimakrise : „Moralappelle bringen nichts“

          Der Kölner Spieltheoretiker und Verhaltensökonom Axel Ockenfels erklärt im Interview, wo der Knackpunkt im Klimakonflikt liegt – und auf welcher Grundlage das Problem von der Weltgemeinschaft gelöst werden könnte.

          Muhammad Bin Salmans Pläne : Der Ölprinz mit der Billion

          Er ist jung und braucht das Geld: Der saudische Kronprinz Muhammad Bin Salman bringt den weltgrößten Ölkonzern Saudi Aramco an die Börse. Damit will er nicht nur das Land reformieren, sondern auch die eigene Macht sichern.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.