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Angst vor Veränderung : „Sich nicht zu entscheiden ist eine Fehlentscheidung“

Die Entscheidung, wohin der Weg führen soll, fällt manchmal schwer. Bild: dpa

Entscheidungen zu treffen, hat auch mit Abschiednehmen zu tun, sagt Ordensfrau und Bestsellerautorin Melanie Wolfers. Für eine tragfähige Entscheidung brauche es stets ein gutes Fundament.

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          Der schlechteste Weg, den man wählen könne, sei der, keinen zu wählen, sagen Sie Frau Wolfers. Erklären Sie uns das bitte.

          Ursula Kals
          Redakteurin in der Wirtschaft, zuständig für „Jugend schreibt“.

          Nicht Fehlentscheidungen, sondern fehlende Entscheidungen stürzen uns ins Unglück. Denn wenn nicht Sie entscheiden, dann tun das andere für Sie. Ich spreche gerne von der Aufschieberitis, die darauf hofft, dass sich eine Sache von selbst löst. Doch wenn ich Entscheidungen ständig in die Zukunft verlagere, kann ich Fristen verpassen oder lasse Chancen ungenutzt an mir vorüberziehen. Der zweite Punkt: Das Herauszögern von Entscheidungen baut immer mehr Druck auf. Das kann dazu führen, dass ich mich in eine kopflose Hauruckentscheidung begebe.

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