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Bessere Rahmenbedingungen : Ärztepräsident für Frauenquote in Medizinberufen

  • Aktualisiert am

Medizinstudenten an der Medizinischen Hochschule Hannover Bild: dpa

Frauen haben es immer noch schwerer im Arztberuf Karriere zu machen als Männer, sagt Klaus Reinhardt. Um das zu ändern, sieht er auch die Politik in der Pflicht - allerdings nicht für lange.

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          Ärztepräsident Klaus Reinhardt hat sich für eine Frauenquote in Medizinberufen ausgesprochen. „Über eine Frauenquote für Führungsposten in der Medizin kann man reden. Ich bin dafür“, sagte Reinhardt den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

          Als Begründung sagte er, dass Frauen es noch immer schwerer hätten, im Arztberuf Karriere zu machen. „In der Zeit, in der Frauen Kinder bekommen und die Kinder noch klein sind, können sie den Beruf nur schwer voll ausüben“, so Reinhardt. Der Arztberuf müsse familienfreundlicher werden.

          Reinhardt sagte, es sei Aufgabe von Politik und Arbeitgebern, die Rahmenbedingungen für einen besseren Aufstieg von Frauen in Führungspositionen zu schaffen. Er denke aber, dass eine Frauenquote schon in zehn Jahren kein Thema mehr sei: „Auch Frauen sagen ja: Ich will den Posten, weil ich qualifiziert bin, und nicht, weil ich eine Frau bin.“

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