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Bewerber gesucht : Welche Berufe in Zukunft gefragt sind

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IT Spezialisten sind gefragt wie nie Bild: Depositphotos

Die Elektrifizierung verändert die Autowelt, Altenpfleger sind Mangelware und viele Unternehmen wollen künftig agil arbeiten. Wo die Aussichten für Bewerber besonders gut sind.

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          IT-Spezialisten sind vielerorts gefragt. Mittelständler, Autokonzerne oder Behörden - wer sich mit Softwareentwicklung und IT-Sicherheit auskennt, hat als Bewerber eine stattliche Auswahl. Anfang Dezember vermeldete der Branchenverband Bitkom 124.000 offene Stellen für IT-Spezialisten, ein neuer Höchstwert.

          Auch finanziell ist der Bereich äußerst reizvoll, wie eine Auswertung des Portals Gehalt.de zeigt. Derzufolge kommen IT-Berater nochmal besser weg als Softwareentwickler (siehe Grafik). Die Analysten des Portals haben zudem auf Basis von Suchanfragen, Stellenanzeigen und ihren Erfahrungen aus der Praxis untersucht, welche Berufe in den kommenden Jahren besonders gefragt sein dürften.

          Scrum Master gesucht

          Hierzu zählen neben den IT-Tätigkeiten auch Ingenieure für E-Technik. Gerade die Autoindustrie hat hier einen hohen Bedarf, um den Wandel zur Elektromobilität erfolgreich zu bewältigen. Interessant ist auch die Stelle des „Scrum Master“. Der Begriff entstammt dem Vokabular der agilen Managementmethoden, die ihren Ursprung in der Softwareentwicklung haben und in immer mehr Unternehmen zum Einsatz kommen.

          Der Scrum Master ist dafür verantwortlich, dass ein Team in der bestmöglichen Umgebung arbeiten kann und alle die vereinbarten Methoden beherzigen. Er sorgt also dafür, dass der Rahmen stimmt. Einige Unternehmen rekrutieren hierfür aus dem eigenen Haus, indem sie Mitarbeiter weiterbilden, aber auch von extern werden Scrum Master ins Boot geholt.

          Schlecht bezahlt, aber gefragt

          Auch die Stelle des „Corporate Social Responsibility Managers“ findet sich in der Liste. Zu dessen Aufgaben gehört es, ökologische und soziale ebenso wie ökonomische Gesichtspunkte im Blick zu haben, sodass sein Unternehmen nach außen hin vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Verantwortung ein möglichst gutes Bild abgibt.

          Nicht zuletzt listen die Analysten auch den Beruf des Alten-/Krankenpflegers auf. Hier fehlen noch deutlich mehr Fachkräfte als im IT-Bereich, allerdings ist die Bezahlung auch vergleichsweise dürftig. An der enormen Bedeutung der Tätigkeit ändert dies natürlich nichts.

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