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Die Karrierefrage : Wie erkenne ich einen Burnout?

  • -Aktualisiert am

Symbolbild Bild: www.plainpicture.com

In der Corona-Krise reden viele von Entschleunigung, aber oft geht der berufliche Stress einfach weiter – oder nimmt gar noch mehr Fahrt auf. Wann ist es zu viel?

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          Burnout? Ausgebrannt? Keine Zeit für solche Fragen. Der Job ist wichtig, und es ist doch nicht schlimm, erst spätabends aus dem Büro zu kommen – oder in der derzeitigen Krise bis nachts am heimischen Schreibtisch zu arbeiten. Aufgaben delegieren? Schwierig, die Kollegen können das nicht so gut. Freizeit? Nicht so wichtig. Was andere von außen schon früh bemerken, fällt den Betroffenen zunächst oft gar nicht auf. Sie haben das Gefühl, unentbehrlich zu sein, und verleugnen eigene Bedürfnisse. Alles, was nicht der Beruf ist, wird hintangestellt. Statt mit der Familie Zeit zu verbringen, widmet man auch noch abends seinen Aufgaben die volle Aufmerksamkeit.

          Besonders in einer Krise wie in diesen Tagen bekommen Menschen in bestimmten unverzichtbaren Berufen, vor allem im medizinischen Bereich, den begründeten Eindruck, noch eine Schippe auf das übliche Pensum obendrauf legen zu müssen. Doch irgendwann kann die Situation kippen. Es wird immer schwieriger, nach der Arbeit abzuschalten. Für das Sozialleben fehlt nicht nur die Zeit, sondern auch die Kraft, in der derzeitigen Corona-Epidemie sogar auch noch die Möglichkeiten. Fitnessstudios und Kinos sind geschlossen, Kontakte zu Freunden nicht erwünscht. Es wächst einem alles über den Kopf, man wird mit der Arbeit nicht fertig. Das Engagement – so scheint es – erkennt keiner. Widerwillig tut man nur noch das Nötigste im Job, macht Flüchtigkeitsfehler und vergisst Termine. Man fühlt sich leer und ausgebrannt, auf Englisch burnt-out.

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