https://www.faz.net/-gyl-982xs

Jobs mit Zukunft : Batterie-Entwickler bei Daimler

  • Aktualisiert am

Bild: Daimler AG

Martin Frey, 30, ist promovierter Chemiker und arbeitet seit 2016 als Projektleiter im Bereich Batterie-Entwicklung/-Integration bei der Daimler AG.

          1 Min.

          Was muss ich tun?

          Als Projektleiter in der Abteilung Batterie-Entwicklung/-Integration beschäftige ich mich mit dem Entwicklungsprozess von Batterien, die in Elektrofahrzeuge integriert werden. Als Chemiker kenne ich mich mit den in der Zelle einer solchen Batterie ablaufenden elek­trochemischen Prozessen sehr gut aus. Diese Expertise ist wichtig, da die gesamten Eigenschaften der Batterie, wie zum Beispiel ihr Energieinhalt und ihre Lebensdauer, nicht zuletzt durch die verwendete Zellchemie beeinflusst werden.

          Was muss ich können?

          Ein Chemiestudium ist in jedem Fall eine gute und breite Basis. Je nach Interesse kannst du dich während deiner akademischen Laufbahn spezialisieren, beispielsweise auf Elektrochemie, die sich mit den Energiespeicherprozessen in der Zelle befasst. In diesem Arbeitsbereich solltest du neben deinem Fachwissen auch ein Interesse für Technik mitbringen. Zudem ist es wichtig, kreativ zu denken und keine Angst davor zu haben, neue Lösungsansätze auszutesten. Ich habe den Grundstein für meinen Berufseinstieg mit meiner Masterarbeit gelegt und meine Spezialisierung beim DRIVE-E-Programm, einem studentischen Nachwuchsprogramm für Elektromobilität des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Fraunhofer-Gesellschaft, sowie während meiner Doktorarbeit vorangetrieben.

          Wo kann ich arbeiten?

          Chemiker werden in fast allen Branchen gesucht. Ein Beispiel ist die Automobilindustrie. Chemiker arbeiten hier nicht nur in der Forschung und Entwicklung, sondern auch in der Qualitätskontrolle. Aber auch in der Logistik, wenn es um den Transport von chemischen Gütern, zum Beispiel der Zelle geht, ist unser Knowhow gefragt. Mit dem Chemiestudium stehen sehr viele Türen offen.

          Warum hat der Job Zukunft?

          Die Elektromobilität ist ein Megatrend, der die Automobilindustrie revolutioniert. Ob 48-Volt-Systeme, Plug-in-Hybride oder reine Elektrofahrzeuge – in den nächsten Jahren wird die Batterietechnologie eine entscheidende Rolle für das Automobil spielen. Bis 2022 bringt allein mein Arbeitgeber zehn reine Elektrofahrzeuge auf die Straße. Dies zeigt, wie viel Potential diese Antriebsform hat.

          Was mag ich an meinem Job?

          Zum einen habe ich das Glück, jeden Tag mit Menschen aus verschiedenen Fachbereichen zusammenzuarbeiten, die ein Thema aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten. Zum anderen ist es unglaublich spannend, täglich die neuesten Technologien kennenzulernen und die Mobilität von morgen aktiv mitzugestalten.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Zur Verteidigung gegen China bereit: Taiwans Präsidentin  Tsai Ing-wen bei einer Militärübung.

          Chinas Konflikt mit Amerika : Nach Hongkong jetzt Taiwan?

          Auch die militärischen Spannungen zwischen China und Amerika nehmen gefährlich zu. Ein gewaltsamer Konflikt der beiden Supermächte im südchinesischen Meer scheint nicht mehr ausgeschlossen.

          Neuer und Flick mahnen : Die gefährliche Lage beim FC Bayern

          Vor den entscheidenden Spielen in der Champions League herrscht beim FC Bayern große Zuversicht. Doch es gibt auch kritische Töne. Torhüter Manuel Neuer äußert sich derweil zu seinem umstrittenen Urlaubsvideo.
          Demo am 1. August in Berlin

          „Querdenken 711“ : Und wieder die Politiker!

          Eine Initiative peitscht Bürger in der Corona-Pandemie auf, um sie zu ihren Demos zu locken. Doch angebliche Belege sind gefälscht, Fotos aus dem Zusammenhang gerissen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.