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Azubis in der Corona-Krise : Die große Leere nach der Abschlussprüfung

Die Prüfungsvorbereitung zum Hotelfachmann im Best Western Hotel in Frankfurt Bild: Maximilian von Lachner

Viele Auszubildende in Restaurants und Hotels wissen nicht, wie es im Sommer für sie weitergeht. Dabei würden sie nach der Pandemie als Fachkräfte dringend gebraucht.

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          Gäste einchecken, Zimmer überprüfen, Essen servieren, Übernachtungspreise kalkulieren, Dienstpläne erstellen: All das sollen angehende Hotelfachleute in ihrer Ausbildung eigentlich lernen. In der Corona-Pandemie sah die Realität vielerorts jedoch anders aus. Viele Hotels waren über Monate geschlossen, zum Teil sind sie es immer noch, anderswo kümmerten sich Auszubildende um die wenigen Geschäftsreisenden und schmissen den Betrieb im Prinzip allein. Für das, was im Ausbildungsplan steht, blieb da oft keine Zeit.

          Britta Beeger

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Um die im Frühsommer anstehenden Abschlussprüfungen zu bestehen, sind das keine guten Voraussetzungen – zumal auch an den Berufsschulen jede Menge Unterricht ausfiel. In vielen Städten finden derzeit deshalb Kurse von Kammern, Innungen und anderen Anbietern statt, die Lehrlinge – nicht nur, aber auch aus Hotellerie und Gastronomie – auf die Prüfungen vorbereiten sollen. Die Bundesregierung will sich über das Programm „Ausbildungsplätze sichern“ an den Kosten beteiligen. Eine Frage ist damit allerdings noch nicht beantwortet: Was kommt danach?

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