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Arbeitswelt : Jeder vierte Bürostuhl ist zu unbequem

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Wie man sich setzt, so arbeitet man auch Bild: dpa

Nicht einmal jeder dritte Beschäftigte hält laut einer Umfrage seine Büroräume für repräsentativ. Und ein neuer Anstrich wäre auch mal fällig.

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          Dass das Auge mitisst, gilt nicht nur unter Gourmets als selbstverständlich. Aber spielt es auch eine entscheidende Rolle in geschäftlichen Fragen? Wenn ja, dürfte es um viele deutsche Unternehmen nicht allzu gut bestellt sein. Denn einer Umfrage zufolge findet nicht einmal jeder Dritte, dass der eigene Büroraum den Arbeitgeber besonders gut repräsentiert, und nur 37 Prozent sind der Meinung, dass sich ihre Kunden in diesen Räumen sichtlich wohlfühlen. Dabei halten es neun von zehn Befragten für entscheidend für den Unternehmenserfolg, dass die Geschäftspartner sich als Besucher in den Konferenzräumen und Büros wohlfühlen. Dabei sollte die Gestaltung zur Branche passen, womit der Phantasie keine Grenzen mehr gesetzt wären.

          Je älter das Mobiliar, desto mieser

          Für die Umfrage wurden mehr als 700 Geschäftsführer und Büroangestellte befragt. In Auftrag gegeben hat sie der Möbelhersteller Vitra. Da überrascht die Hauptaussage kaum, dass nämlich viele Deutsche die mangelnde Qualität am Arbeitsplatz und besonders der Sitzgelegenheiten kritisieren. Knapp 40 Prozent würden demnach ihren vier Arbeitswänden mal einen neuen Anstrich spendieren und gleich dazu noch einen ansprechenderen Boden verlegen - wenn sie denn könnten. Zu unbequem findet zudem fast ein Viertel der Angestellten den eigenen Bürostuhl. Es gilt die Faustformel: Je älter das Mobiliar, desto schlechter fällt das Urteil aus. Also öfter mal wechseln, rät der Möbelhersteller, das sei gut fürs Geschäft - zumindest fürs eigene.

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