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Trubel um AfD-Meldeforum : Grüße von der Bin-Laden-Baumschule

Angebliche „Antifa Area“: Das Oberstufenhaus der Ida-Ehre-Schule in Hamburg Bild: INTERTOPICS/Birgit Kraft

Über ihre Meldeportale gegen linke Lehrer bekommt die AfD größtenteils Quatsch von den Schülern geliefert. Doch in Hamburg gebar eine Meldung über Aufkleber der Antifa ein wochenlanges Drama.

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          Als Kevin Amberg sah, welche Fragen die AfD ihm über die Schulaufsicht zukommen ließ, hatte er eine Vorahnung: „Das könnte was Dickeres nach sich ziehen.“ Während er das in seinem Arbeitszimmer erzählt, steht auf der Straße ein Streifenwagen. Schüler protestieren, weil der AfD-Fraktionsvorsitzende Alexander Wolf im benachbarten Gymnasium an einer Diskussionsrunde teilnimmt.

          Justus Bender
          Redakteur in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
          Matthias Wyssuwa
          Politischer Korrespondent für Norddeutschland und Skandinavien mit Sitz in Hamburg.

          In Hamburg wird dieser Tage ein Lehrstück aufgeführt – über Skandale, die für manche keine sind, und trotzdem bei vielen nur Bitterkeit zurücklassen. Es geht um die politische Bildung in Schulen, ein Meldeportal der AfD, die Antifa und das politische Selbstverständnis von Lehrern, Schülern, Eltern und Parteien. Nach Diskussionen und Vorhaltungen, nach Demonstrationen und einer Bombendrohung scheinen alle Beteiligten in der Hansestadt beschädigt, verletzt oder zumindest genervt zu sein. Dabei hatte alles ganz klein angefangen: mit Aufklebern linksextremer Antifa-Gruppen im Oberstufengebäude der Schule – und einer empörten AfD-Fraktion.

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