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Ansprüche an die Arbeitswelt : Die Generation Y ist nur etwas anders

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Arbeitest Du noch oder lebst Du schon? Über die Generation Y wird viel debattiert Bild: Picture-Alliance

Viele Forderungen, aber keine Leistungsbereitschaft mehr - über die junge Generation am Arbeitsmarkt gibt es viele Vorurteile. Was ist dran?

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          Seit Jahren wird darüber gerätselt, ob sich die aktuellen Berufseinsteiger und junge Berufstätige von ihren Vorgängern maßgeblich unterscheiden oder nicht. Gemeint ist die „Generation Y“, die zwischen 1980 und 1999 geboren ist. Davor kamen die Babyboomer (bis 1965) und die Generation X (bis 1980). Einer neuen Studie zufolge tickt die Generation Y tatsächlich anders - zumindest etwas. „Die Ergebnisse zeigen Unterschiede innerhalb der Generationen je nach Qualifikation“, schreiben die Autoren vom Roman Herzog Institut. Demnach haben die Hochqualifizierten der Generation Y signifikant geringere Wochenarbeitszeiten als ihre Pendants der Generation X. Der Eindruck, dass die Generation Y nicht mehr so lange arbeitet wie noch die Generation X, werde also hauptsächlich von dieser Gruppe getrieben, heißt es in der Studie.

          Anspruch und Bildung hängen zusammen

          Dagegen unterscheiden sich die beiden Gruppen hinsichtlich ihrer Lebenszufriedenheit oder der Sorgen, den eigenen Arbeitsplatz zu verlieren, nicht. „Auch die vergleichbare Dauer der Betriebszugehörigkeit weist darauf hin, dass sich beide Generationen ähnlich gut in den Arbeitsmarkt einfügen wie ihre Vorgänger“, sagt Randolf Rodenstock, der Vorstandsvorsitzende des Roman Herzog Instituts. Allerdings schnitten Personen ohne beruflichen Abschluss hinsichtlich der untersuchten Aspekte häufig schlechter ab als ihre Vorgänger. Sie seien unzufriedener mit ihrer Freizeit und machten sich mehr Sorgen um ihren Arbeitsplatz.

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