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Gadgets zum Verschenken : Alle guten Gaben

  • -Aktualisiert am

Bild: Airselfie

Geschenkideen, die mit Sicherheit für „Ahs“ und „Ohs“ am Weihnachtsabend sorgen werden.

          4 Min.

          Wer sich dem Schenken nicht unbedingt verweigert, dem stellt sich alle Jahre wieder dieselbe Frage: Was soll ich nur unter den Weihnachtsbaum legen? Schließlich möchte man seinen Liebsten nicht irgendetwas bescheren, sondern für jeden das Richtige finden. Vor allem bei Technikbegeisterten, die meist schon alle üblichen digitalen Helfer besitzen, gestaltet sich das nicht so einfach. Doch mit etwas Geduld entdeckt man unter den neuen Gadgets und Wearables auch ausgefallene Präsente. Geschenkideen, die mit Sicherheit für „Ahs“ und „Ohs“ am Weihnachtsabend sorgen werden.

          Fliegende Minikamera

          Selfies macht heute beinahe jeder. Deshalb eignet sich das AirSelfie auch als Geschenk für fast jeden. Der Name verrät bereits, dass das AirSelfie Fotos oder Videos aus der Luft aufnimmt. Die Arbeit übernimmt eine 5-Megapixel-Kamera in einem Alugehäuse, weshalb die Drohne gerade einmal 61 Gramm auf die Waage bringt. Gesteuert wird sie per App vom Handy aus. Mit vier Propellern kann der Mini-Helikopter bis zu 20 Meter hoch fliegen – allerdings nur drei Minuten lang. Bis zu einem erneuten Einsatz muss er dann wieder 30 Minuten im mitgelieferten Handycase oder auf einer Powerbank laden. Vom Hersteller ist die schwebende Kamera ab 279 Euro zu haben.

          Subwoofer für das Handgelenk

          Eine neue Smartwatch ohne Display? Nein, bei diesem Wearable handelt es sich um einen kleinen Subwoofer. Erfunden hat das Gadget mit dem Namen Basslet das Berliner Start-up Lofelt. Das Ziel der Entwickler war es, dem Träger immer und überall ein extra voluminöses Musikerlebnis zu verschaffen. Wie es funktioniert? Ein Sender, der zwischen Abspielgerät und Kopfhörer gesteckt wird, überträgt die Musik per Bluetooth auf das Basslet am Arm. Dort vibriert das Gerät passend zu den Bässen der Musik. Geräuschlos für die Außenwelt, werden die Töne für den Nutzer spürbar. Ab 129 Euro ist das passende Geschenk für Musiklieb-haber online im Lofelt-Shop zu kaufen.

          Für Asphaltsurfer

          Das leichteste, dünnste, schnellste und am einfachsten zu manövrierende E-Board seiner Klasse – so überschwänglich beschreiben die Köpfe hinter Lou ihre Erfindung. Ob das nun zutrifft oder nicht, in jedem Fall ist Lou kein gewöhnliches Skateboard. Das von Skatern und Schweizer Ingenieuren entwickelte, weniger als vier Kilogramm schwere Board mit Elektroantrieb fährt mit bis zu 35 Kilometern pro Stunde rasant schnell und bis zu 25 Kilometer weit. Das Beste: Man muss nicht unbedingt skaten können, um mit Lou Spaß zu haben. Denn beschleunigt und gebremst wird über eine Fernbedienung in der Hand. Im Einzelhandel kosten die E-Boards von SoFlow zwischen 350 und 990 Euro.

          Kühlschrankspion

          Sparfüchse werden bei diesem Geschenk Augen machen! Denn mit der FridgeCam lassen sich laut dem Hersteller Smarter bis zu 50 Prozent der Lebensmittelausgaben einsparen, vorausgesetzt, man setzt die Kamera für den Kühlschrank korrekt ein. Das Ziel: Man tätigt keine unnötigen Einkäufe mehr, weil man den aktuellen Inhalt des Kühlschranks immer und überall per App auf dem Smartphone abrufen kann. Weitere Features: Die App schickt Nachschub-Nachrichten für zur Neige gehende Lebensmittel und meldet nach einem Check der Verfallsdaten, welche Vorräte bald verbraucht werden sollten – inklusive passender Rezeptvorschläge. Kosten: rund 115 Euro direkt über www.smarter.am.

          Mobiler Designlautsprecher

          Niedlich sieht er aus, der kabellose Lautsprecher Reykjavik, den das dänische Unternehmen Vifa pünktlich zu Weihnachten in sein Sortiment aufgenommen hat. Doch so knuffig der Kleine auch erscheinen mag, hinsichtlich der Tonqualität steht er seinen größeren Verwandten kaum nach. Weil er rund ist, bietet er ein  berraschendes 360-Grad-Tonerlebnis. Dank der Lederschlaufe an der Bluetooth-Box lässt sich Reykjavik auch herumtragen oder aufhängen. Es gibt ihn in einem grauen Stoffmantel der dänischen Textilmanufaktur Kvadrat oder in einer schwarzen Aluminiumversion. Im Handel ist der designstarke Kleine für rund 200 Euro erhältlich.

          Röntgenblick für Heimwerker

          Welcher Heimwerker kennt das nicht? Da möchte man eine neue Leuchte an der Wand anbringen und schon hat man mit dem Bohrer eine Elektroleitung erwischt. Eine mittlere Katastrophe! Mit dem WalabotDIY wäre das vermutlich nicht passiert. Denn mit dem rund 100 Euro teuren Tool soll man durch zehn Zentimeter dicke Gips- und Zementwände blicken können. Dazu wird das flache Gadget-Gehäuse mit Hilfe eines Magneten auf ein Android-Smartphone aufgesteckt und über USB OTG mit dem Mobilgerät verbunden. Wenn man dann damit über die Wand streicht, zeigt das Handydisplay laut dem israelischen Hersteller Vayyar zuverlässig an, was sich dahinter verbirgt – vom Holzständer über die Wasserleitung bis hin zum Nagetier.

          Back-up und Laden in einem Rutsch

          Von außen kommt das SanDisk iXpand Base relativ unscheinbar daher, im Innern allerdings hat es viel Technik zu bieten. Das kleine Gerät speichert nämlich automatisch alle Daten, während es gleichzeitig das iPhone lädt. Damit bietet sich iPhone-Nutzern endlich eine Alternative zum Back-up über die Apple iCloud, für deren Speicherplatzerweiterung so mancher monatlich Geld ausgibt. Für das iXpand Base zahlt man einmalig, je nach Speichergröße unterschiedlich viel. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers liegt bei 59,99 Euro für 32 GB; 79,99 Euro für 64 GB; 119,99 Euro für 128 GB und 199,99 Euro für 256 GB.

          Roboter zum Tastendrücken

          Dieses Gadget ist ein außergewöhnliches Geschenk für Menschen, die Komfort lieben. MicroBot Push heißt der automatische und universell einsetzbare Knopfdrücker von Naran. Das Prinzip ist so einfach wie genial: Überall dort, wo es Schalter zu drücken gibt – also an der Stehlampe oder der Kaffeemaschine –, lässt sich das kleine Helferlein mit selbstklebenden Schaumstoffkissen befestigen. Via Bluetooth wird der MicroBot Push nun über eine App vom Smartphone aus gesteuert. In Deutschland für rund 50 Euro über Amazon erhältlich. Wer den Microbot Push übers Internet steuern möchte, braucht zusätzlich noch für rund 90 Euro ein Prota-S-Gerät des südkoreanischen Herstellers.

          Ladekoffer

          Vielreisende kennen das Problem: Der Handy-Akku schwächelt immer genau dann, wenn keine Steckdose in der Nähe ist, in der U-Bahn oder am Bahnsteig. Die Lösung: der Cabin Trolley des Berliner Start-ups Horizn Studios. Dieser Koffer besitzt nämlich einen eingebauten Akku, der über zwei USB-Anschlüsse anderen elektronischen Geräten Energie gibt, ganz egal, wo. Der Hersteller verspricht, dass eine Akkuladung „Saft“ für etwa sechs Smartphone-Vollladungen bereitstellt. Die Preise für die eleganten Hartschalenkoffer unter Strom rangieren zwischen 160 und 300 Euro.
          Ein originelles Weihnachtsgeschenk für Globetrotter und Geschäftsleute.

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